Freitag, 25. Oktober 2013

Handygate


Der Suffix (für die Halbgebildeten, nicht Nobelpreisträger, wir meinen hier nicht den Präfix und das Ganze hat auch nicht mit Asterix und Obelix zu tun! Also Klappe halten!) „Gate“ geistert seit der Nixon’s Einbruch in die Hauptzentrale der Demokraten (Watergate) durch die Nachrichten. Hier steht das Ganze im Zusammenhang mit der Veröffentlichung im britischen Guardian (gehört nicht mehr zur Moe’s Blog Ltd., haben wir Anno 1997 verkauft, um Geld zu haben unsere Nutten und Alkohol zu bezahlen) über den Abhörskandal von Angi’s Privathandy (vgl. bspw. NZZ vom 25.10.13).

Die momentan in der Presse stattfindende Aufbauschung dieses Thema erstaunt den erfahrenen Historiker, wie mich oder Prof. Dr. Christoph Mörgeli oder Kollege Prof. Dr. Georg Kreis zu tiefst. Ist es doch eine historische Tatsache, dass man Staatschef anderer Staaten stets abhörte. Nicht nur die Kaltenkrieger, auch im Mittelalter, waren die Bespitzelungen von anderen Staatschef, Monarchen Gang und Gäbe – auch befreundeten.

So hörte Beispielsweise bereits Karl der Grosse stets mit Freunde die Telefone von Erzherzog von und zu Kacken ab. Ein Freund von ihm, der jedoch durch seine Weibergeschichten einen hohen Unterhaltungswert hatte – was in einer Zeit ohne Pay-Tv eine schöne Abwechslung darstellte in einem trüben Alltag.

Da Sie geneigter Leser und Sie geneigte Leserin, jedoch zum Konsum von Boulevardjournalismus neigen, möchten wir hier nicht Aussenvor bleiben und aus den Unterlagen von Whistleblower Snowden, welche selbstverständlich auch Moe vorliegen, publizieren:

 

1. Anruf von Angi bei ihrem Gatten

AM: „Hallo Schatzi! Komm heute etwas später, der Rössler nervt mal wieder“
HM: „Diese kleine Asiatische Ratte!“
AM: „Höhö – und der Rollstuhltyp will schon wieder über den Euro reden – Kinderkram!“
HM: „Wie war das Essen mit dem David?“
AM: „Ach diese englische Kackbratze! Mit seiner Anti-EU-Stimmung … bin ja derselben Meinung, aber diese Nörgeleien nerven!“
HM: „Und was wird nun aus der leckeren Fleischvögel, die Du machen wolltest, muss ich schon wieder zu Kentucky Frey Chicken …  Ich mag nicht mehr immer nur Junk-Food essen … bin ja keine Zwanzig mehr!
AM: „Das haben wir gestern Abend auch gemerkt, dass Du keine Zwanzig mehr bist …“
HM: „Ach Angi …“
AM: „Ich leg jetzt auf! Und dass Du mir nicht schon wieder das Sofa mit Keckskrümmel vollkleckerst“

 

Natürlich wurden auch andere Staatslenker abgehört …

 

1. Anruf von Vladmir bei seinem Kollegen Silvio … zurzeit als Silvio von Monti als Premier verdrängt wurde

 
VP: „N’Abend Dimitri“
SB: „Genosse Putin!“
VP: „Hey hast Du gestern das Schlammquetschen auf dem Sportkanal gesehen – echt heisse Dinger!“
SB: „Ach Nöö … war unterwegs … coole Kocks und Nutten Party mit dem Monti … er wollte erst nicht mit aber höhö … einer Muschi kann dieser Speichellecker auch nicht wiederstehen“
VP: „Höhö Du alter Stecher! Hast Du übrigens die Svetlana bekommen?“
SB: „Höhö Ja Danke Alter! Schick Dir dann auch mal wieder eine ...“
VP: „Klasse! … Hey morgen ist wieder G8, schade dass wir uns nicht sehen“
SB: „Echt Schade! Aber Hey, Knall doch bitte die Merkel für mich!“
VP: „Ach nöö, hör doch auf mit deinen perversen Gedanken! … die olle DDR-Tusse würde ich nicht mal knallen, wenn ich en 20 Liter Fass Vodka intus hätte …“
SB: „Hast Du doch immer … höhö … also Du ich geh mal Bunga-Bunga Du alter Sowjetschurke“
VP: „Hab Dich Lieb“
SB: „Ich Dich auch!“
VP: „Träume Nachts von Dir …“
SB: „Du alter Romantiker“
VP: „Küsschen“
SB: „Küsschen zurück! Bist der Beste!“

 

3. George Bush an Usama Bin Laden (wir schreiben hier Usama nicht Osama, wie die noble NZZ, um so zu tun, als wären wir eine seriöse Publikation), es zeigt sich also das selbst der "eigene" Präsident nicht sicher war / ist.

 
GB: Hey Usama! How Do you do?“
UB: „Hey Georgi, läuft spitzenmässig in der Wüste, Deine Cowboys würden nicht mal den Türknopf finden, denn sie ficken möchten!“
GB: „Höhö!“
UB: „Aber das Wetter hier kackt an … wie geht’s Laura?“
GB: „Spitzenmässig! Das alte Weib kann man immer noch hervorragend knallen, wie geht’s Deiner ollen Dirne?“
UB: „Lässt mich in dieser Sekunde ran!“
GB: „Hey, kannst Du mir ein Gefallen tun, und sagen wo da dieser Al Irgendwas steckt, dass wir wenigstens einen Abknallen können?“
UB: „Für Dich tue ich doch alles alter Schwannenpriester! Der ist an der Mohamed Road 23 in Bagdad, meine Assistentin schickt Dir die Koordinaten!“
GB: „Bist en Schatz! Bruderherz!“
UB: „Gerngeschehen, grüss Paps von mir … und sag ihm ich mache es, bin bereit in die Politik einzusteigen!“
GB: „Echt jetzt?“
UB: „Du hast ja nur noch zwei Jahre, alter Bibelkaspar“
GB: „Da fällt mir ein Stein vom Herzen, Al Jihad!! Höhö ..: Tschüssikowski! … ach es ist wie früher mit Dir in den Wäldern von Kentucky!“
UB: „Hat was! Servus“

 

 

 

Sonntag, 28. April 2013

U KOMBI



Etwas irritierend, wenn man nach drei Wochen grüner Urlaub am Sonntagabend nicht einrücken muss, um dieser Irritation und der dadurch verbundener freier Zeit Herr zu werden (ja Sabine K. dies schreibt man so, kannst es auch gleich der Alice S. weitersagen), schreibe ich hier wiedermal in dieses elektronische Tagebuch. Passenderweise über meinen WK (huch wie ausgefuchst wiedermal von mir ...). Mittelpunkt der folgenden Erörterung wird die Übung Kombi, welche während des Wiederholungsdienstes (huch schon wieder richtig, wie ich das mit dem Genitiv mittlerweile beherrsche) stattfand, sein.

Die U Kombi (für alle Zivildienstleistende, U steht hier für Übung) fand in der zweiten Woche des WKs statt und war ein dreitägige Übung. Bei der eine Überschwemmung simuliert wurde. Ich werde diese nun in protokollarischer Form wiedergeben:

 
1.     20:00, Unser KP Fax klingelt und rattert, wir erhalten den Vorbefehl zur Übung. In gespielter Hektik renne ich zum Kommandant (wird folgend durch Kdt abgekürzt – also aufpassen!) und überreiche ihm den Wisch. Natürlich geht vergessen das Fax zu bestätigen.

2.     20:15, Korporal Benz von der Nachrichtenzentrale nervt mich schon wieder, er fragt, ob wir das Fax nicht erhalten habe. Ich reagiere gewohnt hysterisch und unterstelle ihm, dass er das Fax einfach nicht erhalten hat, weil ... weil ... ist ja auch egal ...

3.     21:00, ich schaue mir wiedermal den Harald Schmidt auf Youtube an ...

4.     21:30, ich schaue immer noch Schmidt

5.     21:47, ich entscheide mich mal wieder duschen zu gehen

6.     22:49, ich komme frisch geduscht ins Kompaniebüro

7.     22:50, der Chef entscheidet, dass einer in der Nacht aufs Telefon und Fax hören sollte, falls weitere entscheidende Befehle kommen. Ich bleibe im Büro. Rest ab (dies ist so ein Theaterausdruck und sollte implizieren, dass der Rest der Büro Personals nun die Bühne verlässt und ich alleine bin)

8.     22:55, ich schaue zum 50‘000 mal heute auf comparis vorbei, ob es den ein neues Auto gegeben hat

9.     22:57, ich öffne ein Bier

10.  22:59, ich öffne eine neues Bier

11.  23:05, ich muss Wasserlassen

12.  23:08, ich gönne mir ein Schluck aus dem Flachmann

13.  23:10, wir erhalten ein Befehlsfax vom Obstlt (also dem Chefe des ganzen Bataillons)... Übung geht los ... alle Kompanien verschieben in Raum St. Güllen ... Ich informiere den Kdt (ja sie Halbgebildeter Dämmeleck, dies ist die oben erwähnte Abkürzung ... ). Wir müssen ab sofort, jede Stunde der Nachrichtenzentrale Bericht erstatten ...

14.  00:10, ich vergesse der Nachrichtenzentale Bericht zu erstatten, da es ja Nichts zu berichten gibt ..

15.  00:11, Benz ruft an ...

16.  00:12, ich hole frisches Bier ...

17.  00:15, ich telefoniere mal mit dem Oblt Suti, wo unsere Züge stehen ... er weiss es nicht ... wäre aber seine Aufgabe, als Chef-Einsatz, dies zu wissen ...

18.  00:16, pflichtbewusst (bin ja schliesslich Obgfr) telefoniere ich mit den Zugführern und hole die Infos ein ... anschliessend mache ich ein Telefon bei Benz und informiere diesen ... denn Faxen kackt mich an ...

19.  01:17, ich esse einen leckeren Imbiss, bestehend aus leckeren Militärguezli mit Gerberkäse. Dazu gibt es ein leckeres Sinalco.

20.  01:18, ich schaue mir die alten Urlaubsfotos von meinem Segelturn in Monaco an ... (ja liebe Leserinnen! Ich war mal in Monaco segeln, ich bin halt extrem wichtig, gut aussehend und hochintelligent)

21.  02:17, ich lese in der NZZ

22.  03:18, ich bin durstig und watschle zum Bieraufbewahrungsort (ohh auch mal ein tolles Wort), um Nachschub zu holen ... (da erinnert man sich an die alten Kollegen zurück, die Nachschubsoldaten Halbeisen und Zika – dat waren noch Zeiten).

23.  03:40, ich bin langsam etwas blau, trotzdem telefoniere ich mal wieder mit unserem militärischen Kader und hole mir die Infos für den lieben, netten Benz

24.  04:40, wir erhalten das Fax, dass ein Sektenführer versucht unsere Soldaten und die Zivilbevölkerung (im Einsatzort, also dem Ort der „gespielten“ Überschwemmung) zu bekehren!!! Grund genug dem Kdt anzurufen! Dies sollte Chefsache sein. Da scherzt man nicht!

25.  04:45, ich wecke also den Kdt und informiere diesen ... was diesen (und so viel Empathie besitze selbst ich), wohl etwas nervt.

26.  05:10, da das Bier alle ist ... und ich morgen ja ins Geschäft muss (ich hab ja Urlaub) gehe ich nun mal pennen

27.  06:10, ich wache in aller frische auf ...

 
Nun bin ich abwesend und kann leider nicht weiter von der spannenden Übung berichten. Ich komme dann, so gegen sechs Uhr abends zurück und muss feststellen, dass die Kollegen während der ganzen Zeit, weder ein Fax gesendet noch erhalten haben ... wobei natürlich das Faxgerät auf einer solchen Übung von entscheidender Bedeutung ... ja KRIEGSENTSCHEIDEND ist ... ich fahre deshalb leicht aus der Haut ...


 
Kurz darauf ist die Übung zu Ende (oder auch nicht aber ich habe das Interesse an ihr verloren, genau wie an Ihnen lieber Leser ... es kackt mich an hier dumm rumzustehen und Beiträge zu verfassen)

Servus und bis bald
 

Sonntag, 9. Dezember 2012

"Hve you äver been in Moskowa?"


„Hve yu äver been in Moskowa?” fragte mich Vladi noch, als der Nachtportier ihm die Tür aufhielt. Ich erwiderte selbstverständlich, wie es der Franzi gemacht hätte, „Nein, ich kam nur bis nach Stalingrad“. Vladi, verstand dies natürlich nicht, was mir wiederum völlig egal war.
 
Als ich am vergangenen Mittwoch, mein Büro wiedermal erst gegen zehn Uhr abends verliess (ja ihr linken und netten, wir arbeiten halt), war ich trotz allem gut drauf und hatte Lust den Abend noch mit der einen oder anderen Pulle Bier zu begiesen. Pfeifend machte ich mich also auf dem Weg zur S-Bahn-Haltestelle.
 
Doch bereits nach wenigen Metern wurde mein fröhlicher Abendspaziergang unterbrochen. Ein Betrunkener Russe, fragte mich im miserablen Englisch nach dem Weg zu seinem Hotel. Da eine Beschreibung des Weges, aufgrund meines wiederum miserablen Russischs nicht möglich war, entschied ich mich den ehemaligen roten Feind zu seinem Bett zu begleiten.
 
Freudig stimmte, der Russe, welcher sich als Vladimir vorstellte, ein Trinklied seiner Heimat ein, welchem ich versuchte zu folgen. So torkelten wir, Arm in Arm, wie die Rotarmisten 45 im besetzten Berlin, in Richtung seines Hotels.
 
Dieser Triumphzug stiess natürlich nicht bei allen auf Zustimmung. So bat uns die vorbeifahrende Ortnungsmacht – die Stapo Züri – doch mit dem „Gegrölle“ aufzuhören, was wir selbstverständlich ignorierten.
 
Vladi erklärte mir, in einer Mischungs aus russischem, englischem und „betrunkenem Blabla“, dass er aus Moskau sei und hier eine Tante besuchte. Selbst dem „betrunkenem Blabla“ durchaus mächtig, konnte ich seinen Ausführungen sehr wohl folgen.
 
Auf den letzten Meter, entschieden wir uns dann noch kurz, beim Türken in der Nähe einzukehren und mit einem Efes auf die Völkerverständigung anzustossen, die Perestroika zu diskutieren und den Gaspreis zwischen der Schweiz und Mütterchen Russland endlich zu vereinbaren.

Sonntag, 17. Juni 2012

Neue Bloggs

Mein Bruder hat ein Sport-Blogg aufgesetzt, wer es wirklich interessiert und meinen Blogg auf Grund der x-tausend Rechtschreibefehler für seine Kinder ungeeignet findet, kann ja mal reinschauen. Sie finden diesen in der Rechts-Bar (nein, geschätzter Herr Schlüer dies ist nicht die Bar in der sie jeden Abend einkehren, diese heisst Cacun-Club und ist auch in Wahrheit keine Bar sondern ein "Debattierclub").

Hochachtungsvoll

Dr. Theodor von Kacken
(Stv. Chefredakteur von Moe's Blog und Vize-Vorstandsvorsitzender von Moe's Ltd.)

Gelungener Tempotest

Zur Vorbereitung auf den Zapfenstreich, der in etwa zweieinhalb Wochen stattfinden wird, stand vergangenes Wochenende ein intensiv Training in Mallorca auf dem Programm.

Da wir bereits vor dem Start des Linienflugzeuges die gastronomischen Möglichkeiten des Flughafen Zürichs austesten konnten, waren die Wettkampfbedingungen für den Härtetest ideal.
Nach einem Kurzen in der Hotellobby machten wir uns auf ins Ballermann Viertel. Die erste (von vielen) Wodkasäule wurde in nur 3:20 min geleert. Dies entspricht einer Pace von 00:30 pro Schluck und ist mit Abstand die beste Pace seit meinem Born-Out im Jahre 2001.

Der Zapfenstreich kann also kommen.

Samstag, 25. Februar 2012

Es ist an der Zeit …

Ein älterer Herr hat mir kürzlich beim Kacken (es war ein
richtig „ich habe gestern zu viel getrunken“-Morgenschiss in einer Züricher Bahnhofstoilette),
vom Klosett nebenan gesagt, dass „wenn wir Freiheit gestalten wollen, gibt es
nicht allzu viele Varianten. Ich jedenfalls kenne keine, die der westlichen
Variante von Eigenverantwortung vorzuziehen wäre“. Der Klosettnachbar, welcher
kürzlich in einem Taxi angerufen wurde und bald eine neue Stelle antritt, hat
mich dazu bewegt, wieder mit diesem Blog zu beginnen – denn ist es nicht so,
dass letztlich in meiner Eigenverantwortung liegt, mit meinen kritischen
Beiträgen die Freiheit zu gestalten und aufrechtzuerhalten. Ich meine ja.

Natürlich war es nicht nur der Zoni, welcher mich zum
Rücktritt vom Rücktritt – entgegen aller Dementi - bewogen hatten, sondern auch
zahlreiche Zuschriften, junge Leute die auf die Strasse gingen …

… natürlich waren es auch die Liebeserklärungen, welche in
zahlreichen Magazinen und „Zeitungen“ publiziert wurden …

… es waren Deutsche, welche selbst ihre Autos als Bekennerschreiben nutzten …


… es war ein junger, aufstrebender Autor, welcher mich in seinem Buch „B wie Bier“ als trinkender „Onkel Moe“ – herzliche Grüsse nach Seattle an dieser Stelle - verewigte …


… schliesslich musste ich mich selbst überzeugen, dass ich nicht in einem Land leben möchte, wo es Menschen nicht gestattet sein sollte, kritische Blogs zu betreiben!

In diesem Sinne kehre ich, als Chefredakteur und Vorstandsvorsitzender der Moe’s Blog Ltd. zurück.


Hochachtungsvoll


Ihr Moe


Montag, 30. Januar 2012

Dementi

Obwohl die NZZ, die Landliebe, das ZDF Morgenmagazin und der K-Tipp (welches kein Partnermagazin des Kassensturzes mehr ist [sic!]) einstimmig über die Rückkehr von Moe's Blog berichtet hatten und Florian Silbereisen diese lauthals, während des Winterfestes der Volksmusik angekündigt hat, sind diese Gerüchte unwahr und eine infame Lüge.

Weiter stimmt es nicht, dass der ehemalige Chefredakteur von Moe's Blog, Herrn Dr. Dr. (ja er hat in seiner Abwesenheit den Doktor in Neuropsychologie gemacht) Theodor von Kacken, von diversen Vertretern der Wirtschaft Bestechungsgelder für verdeckte Publireportagen erhalten hat.

Weiter ist es unwahr, dass Herrn Dr. Dr. Theodor von Kacken, als Zeichen der Anerkennung mehrere Stagen Zigaretten von einem deutschen Altkanzler erhalten hat. Auch, dass ihn ein Altbundesrat mehrmals in seinem Schloss übernachten lies ist eine haltlose Lüge. Herrn Dr. Dr. Thedor von Kacken hatte weder Kontakt zum Altkanzler noch zum Altbundesrat, noch wird er in Zukunft jemals Kontakt gehabt haben. Somit ist es ebenso unwahr, dass derselbige Altbundesrat eine politische Weggefährtin mit blonden Haaren, welche als Fraktionsvizepräsidentin gewählt wurde, zum Geschlechtsverkehr mit Herrn Dr. Dr. Theodor von Kacken überredet hatte.

Darüber hinaus ist es eine haltlose Lüge, dass die Kollegin, der Cousine von Kashya Hildebrand Herrn Dr. Dr. Theodor von Kacken Insiderinformationen der SNB zur Verfügung gestellt hat. Die Moe's Blog Ltd. Geschäftsführung hält fest, dass Herrn Dr. Dr. Theodor von Kacken diese Insiderinformationen nicht nötig hatte resp. hätte resp. gehabt hätte, da er vom erwähnten Altbundesrat über Dollarkäufe von Herrn Philip Hilderbrand am 16. August 2011 informiert worden war, mit dem Hinweis, dass der nun demissionierte Nationalbankpräsident, wohl etwas plane, was zu einem Anstieg des Euro- und Dollarkurses führe.

Schliesslich behält sich die Moe's Blog Ltd. rechtliche Schritte vor, falls jemand das Gegenteil behauptet.

Samstag, 16. Juli 2011

A Yourney (Fortsetzung ...)

Vorwort


Eigentlich war nie eine Fortsetzung von dem genialen Beitrag "A Yourney" geplant, der Leser sollte sich eigentlich selbst ein Ende ausdenken, doch da ich feststellen musste, dass die meisten Leser aufgrund der Konsuma von Alkoholika sich auch noch die geringeren Resten ihrer Hirnmasse weggesoffen habe, gibt es nun trotzallem eine Fortsetzung.


Teil 2 - die Einfahrt in Zürich ...

Die Verspätung erlaubt uns eine weitere Abschweifung ins Reich der Alkoholika. Vor meinem geistigen Auge erscheint die Schaumkorne eines Radeberger Prenium Pilsner. Diese hehren Gedanken werden jedoch abrupt unterbrochen als der Schaffner erscheint und sich nach einem gültigen Fahrschein erkundigt.

Nun muss ich es, als treuer Verfechter des vom Kollegen Benz erfundenen Automobil also tatsächlich vorzeigen. Mein GA. Mein GA ist der Waffenschein eines Pazifisten. Das Dienstbüchlein eines GSOA-Mitglieds. Der Pelzmantel einer Peta-Anführerin. Das alkoholfreie Bier eines Trinkers.

Mein beschähmtes Vorzeigen des Generalabos wird mit einem "Merci" quittiert. Ich widme mich nun dem Kreuzworträtsel des 20 Minuten. Leider ist mein Intellekt für diesen geistigen Dünnschiss noch nicht bereit.

Nun ertönt die Durchsage man fahre im Zürcher Hauptbahnhof ein. Weiter werden die Fernverkehrsanschlüsse runtergerasselt. Der Schaffner macht seine Anweisungen nicht nur in einem Mix aus Schrift- und Schweizerdeutsch, sondern auch in französisch und englisch. Letzteres hat er sich extra in einem Fernstudium der SBB (20 Lektionen) angeeignet. Seine Kollegen bezeichnen ihn deshalb gerne als "Streber" und sie ignorieren ihn nun häufig. Früher ging man oft ins "Bahnhöfli" ein Bierchen trinken, dies fällt - auch zur Freude seiner Frau - heute leider immer häufiger aus.

Der Zug hält auf Gleis 11 und man muss - aufgrund der Verspätung - nun auf Gleis 21/22 stressen.

Gleis 21/22 liegt im unterirdischen Durchgangsbahnhof. Also dem Stuttgart 21 von Zürich. Meine Gedanken schweifen deshalb kurz zu Geisler und der nicht-vorhandenen Legitimation seiner Schlichtungskommission. Denn warum sollte eine Kommission eingesetzt werden, wenn das rechtstaatliche Verfahren abgeschlossen ist und der Bahnhof somit vollkommen legal umgebaut werden kann ...

Mit dem Wechsel des Zuges verlässt man auch die angestammte Reisegruppe. Der Abschied schmerzt natürlich jeden Tag.

Auf der S5 in Richtung Glattbrugg werde ich i.d.R. von der üblichen Vorstadt-U15-Gang begleitet. Deren Wortschatz schlechter ist als von einem 3-Jährigen, welcher sich soeben eine Flasche Lagavulin reingeschüttet hat. Ihre kumulierte Hirnmasse gleicht derer meiner Topfpflanze, welche ich seit drei Wochen nicht mehr gegossen habe. Man erduldet das sinnbefreite Gerede nur dank einer weiteren Abschweifung nach Cacun, wo Annabelle auf uns wartet.

Die S5 fährt auch an dem imposantesten Bauwerk von WELTSTADT Ziru vorbei. Dem Swissprime-Tower, was den linken Pseudo-Intellektuellen im Abteil hinter mir, zu einer Hasstriarde gegen die Banker, Politiker, die Ratingagenturen, etc. verleitet. Doch darüber nervt man sich gar nicht mehr, man versucht es einfach möglichst gekonnt zu ignorieren ...

So komme ich in Glattbrugg an. Nach einem kurzen Marsch bin ich im Büro. Doch darüber wird nun wirklich nicht berichtet. Ich will Euch ja nicht mit der Trivalität meines Alltages nerven.

Dienstag, 28. Juni 2011

Geldpolitik unter Katereinfluss

Als ich am Sonntag mit einem Kater (Stufe: Atombombe) aufwachte und zum Kiosk meiner Wahl hinkte, ich hatte mir wohl im Suff das Knie gestossen, um mich mit den gängigen Sonntagszeitungen einzudecken, wusste ich noch nicht, dass ich bald durch einen Artikel im „Sonntag“ erheitert werden sollte.

Ich sitze also bei meinem Kaffe (und einem Gintonic) vorm Sonntag und lies bereits auf der Titelseite, dass die „Kapitalismus-Überwinder-Partei“ den Franken an den Euro binden möchte. Eine Grenzdebilität, welche durch fast Nichts zu übersteigen ist (vielleicht nur durch den Vorschlag von JSA den Kampfjetkauf nun trotzdem durchzuführen, um Gegenaufträge zu generieren von (Sic!) 4 Mrd. Schweizer Franken, was bei unserer Exportwirtschaft etwa einem Fingerhut meines Bierkonsums in einem Jahr entspricht).

Nun wird der Leser (da nur 30 Demonstrantinnen in Aarau waren, verzichte ich hier auf Gendergerechtigkeit in der Sprache, denn so wichtig kann diese ja nicht sein) sich fragen, warum dies denn so blöd sei?

1. Wir importieren die Inflation aus dem Euroraum

2. Wir importieren die Zinsrate aus dem Euroraum

3. Unsere Nationalbank muss massiv Euros zukaufen (was bei den derzeitigen bereits hohen Eurobeständen durchaus ein Risiko darstellt – so quasi ein Harakiri der Geldpolitik)

4. Es wird nicht funktionieren

4.a. … da bereits der vergangene massive Zukauf von Euros nicht funktioniert hat, der Euro konnte dadurch (q.e.d.) nicht beeinflusst werden.

4.b. Wie beispielsweise auch am Beispiel Japan ersichtlich ist, die japanische Zentralbank konnte in Vergangenheit nur sehr sehr geringfügig Einfluss aufs Wechselkursverhältnis nehmen, trotz massiven Zukäufen.

Heuer nun lese ich heute in der AZ die Aussage eines Wirtschaftshistorikers, welcher das linke und grenzdebile Vorhaben auch noch unterstützt unter dem Vorwand, dass man ja auch der UBS half, als diese – wie nun ja auch die Exporteure – ohne (!) Selbstverschuldung ins Schlinger geriet.

Zunächst ist zusagen, dass die UBS und auch die Exporteure sehr wohl eine „Selbstverschuldung“ haben, bei der UBS war es wohl eine gierige Strategie mit einem miserablen Risk-Management, bei den Exporteuren ist es die inhärent gewählte Strategie (sonst müsste man ja jedes Geschäft unterstützen dem ein Markt – aus irgendeinem Grund – wegbricht).

Weiter ist die derzeitige Schwarzmalerei bereits in ihrem Grundsatz übertrieben. Klar ist der starke Franke für die Exportindustrie (v.a. für die Maschinen- und Metallindustrie) eine Belastung. Es sollte aber erwähnt werden, dass beispielsweise die Uhrenindustrie ein Rekordjahr erzielte. Darüberhinaus muss die Frage beantwortet werden, ob die Stärke des Frankens sich – wie ja zu erwarten wäre – auf die Handelsbilanz negativ ausgewirkt hat? Die Antwort lautet: Nein.

Der Grund für dieses Phänomen, welches wohl der „Durchschnitts-Kommunist“ auch nach dem fünften Glas Wein nicht verstehen wird, liegt in der Elastizität der Nachfrage nach den exportierten Gütern und der Elastizität unserer Nachfrage nach Importen.

Eine ökometrische Schätzung, welche ich heute Nachmittag bei einem Doppelkorn machte, zeigt, dass beide Elastizitäten gering sind. Somit ändern sich die importierten und exportierten Mengen, bei einer Preisveränderung, nur wenig. Weiter verbilligen sich die Importe relativ zu den Exporten laufend. Damit kommen wird zu einer Verbesserung der Handelsbilanz über die Terms of Trade.

Doch warum ist die Elastizität der Nachfrage unserer Exporte gering? Weil die Schweiz vor Allem hochstehende Produkte anbietet, bei welchen die Qualität zählt und weniger der Preis zählt – so ist es dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Il herzlich egal, dass seine IWC durch den starken Franken jetzt halt etwas mehr kostet.

Weiter lässt sich für die nun klagenden Exporteure sagen, dass – frei nach dem guten alten Österreicher Schumpeter – Industrien auch mal zerstört werden müssen, damit neue entstehen. Oder wie ein anderer Österreicher sagen würde, die Schwachen werden ausgerottet und nur die starken überleben. Dies ist nun einmal in einer Marktwirtschaft so, liebe „Kapitalismus-Überwinder“.

Nun brauche ich, um meine Schreibwut zu bändigen wiedermal ein persönliches Waterloo ... (der geneigte Leser, weiss, was ich meine ...)

Dr. Dr. Theodor von und zu Kacken

(Der Autor ist der Erfinder der Toilette und ein preisgekrönter Ökonom, weiter ist er Journalist und schreibt regelmässig für Moe’s Blog, Penthouse, Coupé, Cicero und ist ein phantastischer Bierdeckelsammler, Philanthrop, Pornodarsteller und Spenderleberempfänger)

Sonntag, 13. Februar 2011

A Journey ...

Nachdem gründlich abgekackt wurde und man reichlich gefrühstückt hat, geht es morgens um 06:27 los. Heuer etwas später, man hat noch seinen Schlüssel gesucht. Der kurze Marsch zum Zofinger Hauptbahnhof beginnt.

Aus dem Walkman dröhnt „I'm Gonna be 500 Miles“ von den Proclaimers. Die Gedanken kreisen bereits jetzt, um den herzhaften Wunsch, einen rauchigen Whisky zu konsumieren. Die Hand gleitet nun auch in die Jackentasche, doch leider muss man feststellen, dass der Flachmann heuer zu Hause gelassen wurde.

Man kommt deshalb bereits leicht verärgert am Bahnhof an. Da stehen auch schon die üblichen Verdächtigen. Allen voran die fünfköpfige Juso-Ortsgruppe, welche jeden morgen zusammen mit dem Zug zur Arbeit gleitet. Man marschiert also geschlossen gegen den Klassenfeind.

Auf der anderen Seite des Bahnsteiges steht ein älterer Herr. Er freut sich endlich auf die Arbeit gehen zu können. Seine Frau hat ihn das ganze Wochenende mit der geplanten Anschaffung eines Induktionskochherds genervt. Dieser sei viel energieeffizienter. Für ihn bedeutet dies allerdings, dass er die teure Reise nach Gran Canaria mit seinen Kollegen vom Schiessverein vergessen kann.

Etwas weiter weg steht eine Blondine. Sie ist bereits fünfzig, zieht sich aber immer noch wie mit zwanzig an. Bereits mit 17 ist sie von zu Hause weg und mit dem Fussballer „Bäschu“ zusammengezogen. Doch als die Karriere von „Bäschu“ scheiterte und er zum Trinker wurde, ging auch die Beziehung in die Brüche. Sie versuchte sich ohne Schulabschluss als Barmaid durchzuschlagen. Anfangs ging dies gut. Sogar der Pfarrer, welcher ihr bei einem Besuch dieses Lotterleben ausreden wollte, konnte sich über ihre „Qualitäten“ erfreuen. Doch nach einer gescheiterten Gesangskarriere und fünf Ehen steht sie nun alleine da und qualmt am Bahnsteig gedankenverloren ihre letzte Maroquain bevor die ganze Meute in den Zug einsteigt.

Leider verweigert der Walkman bereits vor Olten seinen Dienst. Man greift nun halt auf das geschriebene Medium, welches vor einem liegt und dessen Titel suggeriert, dass ein durchschnittlicher Leser weniger als eine Halbestunde benötigt, um sich mit den „Artikeln“ über die Welt zu informieren.

Bereits erklingt die Stimme des Zugführers, man werde Olten pünktlich erreichen. Alleine diese Ankündigung zeigt, wo die Bahn bereits steht. Denn ist es nun wirklich erwähnenswert, dass man pünktlich ankommt. Dies sollte doch vielmehr eine nicht erwähnenswerte Selbstverständlichkeit darstellen.

Nun beginnt die Schlacht. Man kämpft sich wie ein Footballspieler vom Gleis 11 durch die Menschenmassen zum Gleis 2. Das Aufeinanderprallen der Menschen in der Unterführung erinnert dabei ans Aufeinanderprallen der verfeindeten Gangs vom Musical West Side Story. Nur ohne schwuchtliges Tanzen und Schnippen.

Trotzallem kommt man Heil aufm Gleis 2 an. Da rollt auch schon der Zug ein. Von der freundlichen Stimme aus dem Lautsprecher wird man informiert, dass zwei Wagen am Schluss des Zuges für die örtliche Hauptschule reserviert sind. Man findet trotzdem einen Sitzplatz.

Nun überlege ich mir, ob ich bereits jetzt mit dem Cicero – einem Magazin des Verlegers Michael Ringier – beginnen sollte oder ob ich noch etwas dösen möchte. Ich lese einen Artikel über neue hypothetische Bündnismöglichkeiten nach einem Zerfall der Europäischen Union.

Neben mir sitzt Claudine. Eine 16-Jährige Brünette. Die heuer traurig aussieht. Sie erklärt ihrer Kollegin, welche diagonal von mir sitzt und wie Kate Moss nach einer Schlankheitskur aussieht und damit das wohl beste optische Gegenteil von Claudine bildet, das Pascal sie am Wochenende sitzen gelassen hat. Er habe eine Neue. Recht hat er. Denn ein Mann der Wirtschaft weiss, dass man gelegentlich die Strategie anpassen sollte und in neue Märkte investieren muss. Eine Diversifikation sozusagen. Die Entscheidung ist auch ökonomisch. Pascal spart sich so intelligent den Kauf einer Lady Gaga CD, welche sie sich zum Valentinstag wünschte. Die dünne Kate Moss versucht sie mit einem Gespräch über den süssen Justin Bieber abzulenken. Dies veranlasst mich wiederum über das Getränk von weiter oben zu denken. Item.

Im Abteil rechts neben mir sitzen Frank und Veronika. Frank und Veronika fahren nun seit 20 Jahren zusammen zur Arbeit. Sie sind der Inbegriff der Pendler, wie sie in der Modellwelt von Alt-Bundesrat Moritz L. ersonnen wurden.

Etwas weiter hinten sitzt Annabelle. Deren Anblick das Einzige ist, was einem an diesem trüben Morgen erwärmt. So wage ich eine kleine Abschweife ins Reich der Träume. Doch leider werde ich abrupt aus Cancun, wo sich Annabelle im Sand räkelt und ihren Appletini schlürft, in die reale Welt zurück geholt.

Der deutsche Zugführer erklärt im Tonfall eines preussischen Offiziers, dass man aufgrund einer Stellwerkstörung circa 10 Minuten später in Zürich einfahren wird.

Dies ist der Auftakt zur grossen Schau von Frank. Er errechnet in nur wenigen Millisekunden eine alternative Reiseroute für sich und seine Gefährtin. Man müsse in Zürich nun den 47iger auf Gleis 23 nehmen. Er wird heute Abend in einem glorifizierenden Ton diese Heldentat seiner Frau berichten. Seine Frau wird dies, wie immer wenn er etwas von seinem Pendlerleben erzählt, als Anlass nehmen ihm Vorzuwerfen, dass er ein Verhältnis mit Veronika habe. Dies wird er vehement bestreiten. Nichtsdestotrotz wird sie für ein paar Tage zur ihrer Schwester ziehen, welche in einer Frauen-WG lebt und eine Duz-Kollegin von Alice Schwarzer ist. Dies wird er zum Anlass nehmen im Gartenhaus einen Umtrunk zu veranstalten. Dabei wird auch die Blondine, welche mit 17 von zu Hause abhaute, eingeladen. Er wird dann infilgranti von seiner Geliebten – Veronika – erwischt. Das ganze endet damit, dass der Nachbar – der ältere Herr dessen Frau sich ein Induktionskochherd wünscht – die Polizei ruft.

Mich nervt diese „Stellwerksstörung“ einfach nur. Doch es bleibt mehr Zeit für die Konsumation ein paar weiterer Artikel in meinem Magazin für politische Kultur.

Im Abteil von Frank und Veronika sitzt im Übrigen auch Gustav. Gustav kommt ursprünglich aus Cottbus und war, als die Mauer noch stand, ein treues Mitglied der FDJ und Sieger der sozialistischen Jugensportspielen 1976 in Brandenburg. Doch auch heuer braucht Gustav einen Anführer. Sein neuer Anführer kommt aus den USA. Gustav hat nicht nur sämtliche Gadgets von ihm geholt, sondern auch sein Aussehen komplett ihm angepasst. Er trägt ausschliesslich schwarze Rollkragenpullover und hat sich eine ovale Brille geholt, obwohl seine Sehschärfe so gut ist, dass ihn damals die FDJ-Kollegen stets Adlerauge nannten. Für ihn ist die Verspätung nicht schlimm. Er nützt die Zeit fürs Herunterladen von paar neuen Apps. Doch Frank und Veronika erinnern sich noch, als der Zug im Winter 2007 ebenfalls eine zehnminütige Verspätung hatte. Dies hatte zur Folge, dass der gute Gustav kein iPhone erhalten hatte. Er war zu spät beim Apple-Store. Gustav verfiel schweren Depressionen und plante schon seinen Freitod. Nur ein guter Freund, welcher drüben für die Staatssicherheit tätig war und seit 2008 einsitzt, konnte ihn aus der Verzweiflung befreien.

Wie geht diese Zugreise weiter? Sie erfahren es auf Moe's Blog.

Sonntag, 30. Januar 2011

Remember Bloody Sunday

(30. Januar 1972)

“There is no doubt, there is nothing equivocal, there are no ambiguities. What happened on Bloody Sunday was both unjustified and unjustifiable. It was wrong.”
David Cameron

Moe's & New Media

Im Rahmen der Geschäftsleitungssitzung vom 21. Oktober 2010 hat Moe dem Gremium befohlen die Produktion eines Werbespots zu organisieren.

Die grossartige, phantastische, geniale und unheimlich teure Produktionsfirma Lü-Q-Design hat nach den üblichen Machenschaften (v.a. Bestechung mit Humanware "hechel" und Alkoholika) den Auftrag erhalten.

Nun sehen Sie einen ersten kurzen Entwurf des Spots. Natürlich exklusiv auf Moe's Blog.

Freitag, 31. Dezember 2010

2011

Während die qualitativ weniger hochstehenden Magazine und Zeitungen bloss einen Jahresrückblick präsentieren, präsentiert Moe's Blog einen Jahresausblick. Wir blicken in die Zukunft.

Januar: 1 Januar: Moe's Blog Stv. Chefredakteur Theodor von Kacken wacht betrunken in der Gosse auf. Moe trifft auf dem WEF die Staatsführer und die CEOs der globalen Konzernen. Moe stürzt dann anschliessend mit Joe, Vladi und Brady ab.

Februar: Im Februar stellt die ETH fest, dass im 2011 kein Schaltjahr ist. Darüber hinaus wird Jörg Kachelmann freigesprochen. Als er keine Stelle mehr findet, fängt er als Wetterchef bei Moe's Blog an. Wird aber kurz darauf in flagranti mit Lassmiranda den Sivilia (der Sekretärin des Chefs) erwischt und daraufhin entlassen.

März: Alt-Bundesrat Leuenberger fängt nun trotzallem nicht bei der Implenia an. Der Grund ist offensichtlich: Robinvest übernimmt zusammen mit einem britischen Fond die Mehrheit bei Implenia und verhindert somit den Einstieg

April: Nach erneuten Umfrageeinbussen dankt Bundeskanzlerin Merkel ab. Als Nachfolger kommen dabei einzig in Frage:Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg (denn Deutschland braucht einen neuen Kaiser), Helmut Schmidt (da die Tabakindustrie schon lange kein Kanzler mehr stellen durfte und er auch mit 92ig noch fitter im Kopf ist, als sämtliche Abgeordneten der Grünen und Linken zusammen) oder Joachim Gauck (damit der Spiegel titeln kann: "DER BESSERE KANZLER"). Zunächst wird Schmidt gewählt. Als ihn der Abwart des Bundeskanzleramts allerdings informiert, dass im ganzen Amt Rauchverbot herrscht lehnt er dankend ab. Karl-Theodor übernimmt und verlegt die Landesregierung nach Bayern und ernennt sich mit Hilfe vom (un)fehlbaren Papst zum Kaiser des heiligen deutschen Reiches vierter Generation.

Am 29. April heirate Kate und William. Dirty Harry kommt im alten Tenu von Literatur Nobelpreisträger Günther Grass.

Mai: Die 1. Mai Demo entfällt, denn auch die Roten möchten am Sonntag nicht arbeiten. Im Sport schreibt der FC Aarau Schlagzeilen. Nach einer miserablen Vorrunde beendet der Traditionsverein aus dem Aargau die Spielzeit aufm ersten Rang mit 58 Punkten.

Juni: Im Juni passiert eingentlich nichts erwähnenswertes, d.h. einfach das Typische. Bisschen Terror und Krieg im Nahen Osten. Irgendwo eine Überschwemmung und ein Diktator in Afrika wird gestürzt. Schliesslich erregt in der Schweiz eine rechts-konservative Partei mit gewissen Wahlkampfsujets die Gemüter. Also alles in allem "im Westen nichts Neues".

Juli: Moe feiert seinen Geburtstag und die Welt hällt Ihren Atem an.

August: Moe's Blog feiert am Sonntag dem 13. August 2011 sein fünfjähriges Jubiläum und lädt nationale und internationale Persönlichkeiten ein. Leider erscheint Micheline Calmy-Rey nicht. Nach enormer Kritik muss sie schliesslich zurücktreten und wird durch den weltoffnen Ulrich Schlüer ersetzt.

September: In seinem investigativstem Interview interviewt Johannes B. Kerner Osama Bin Laden und George W. Bush zum zehnjährigen Jubiläum des Anschlags aufs WTC. Schliesslich kommt es zu einer herzerwärmenden Versöhnung zwischen den beiden. Wenige Tage später verkünden sie, dass sie nun zusammen in Texas eine Mohnfarm leiten und ins internationale Drogenbusiness aufsteigen möchten.

Oktober: Die Kommunisten verlieren.

November: Eigentlich Nichts ... Eine Sensation ist allerdings, dass auf keinem Spiegeltiel Hitler, Goebbels oder Karl-Theodor zu Guttenberg erscheint und dies während des ganzen Monats ...

Dezember: In einer hitzigen Abstimmung, welcher zahlreiche Geheimpläne vorausgingen, wird Christoph Blocher anstelle von EWS gewählt. Weiter ersetzt Joe Lang Ueli Maurer.

Weiter wird Moe's Blog auch im Jahre 2011 mit fundierten Hintergrundberichten und knallharten Analysen zu überzeugen wissen.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Neues Jahres!

Ihr Moe's Blog Team

Samstag, 25. Dezember 2010

"Frohi Wiehnachte!!!"

Moe's wünscht allen Leserinnen und Lesern ein frohes Fest. Stampfen Sie durch den Schnee. Geniessen Sie einen Weihnachtsbraten und auch einmal ein Gläschen Wein. Fahren Sie aber bitte vorsichtig durch den Schnee. Es ist glat.


(Wenn Sie auf dieses Foto klicken (ja das können Sie mit Ihrer Maus machen! Aber nicht mit der, diese "Mausi" nennen und neben ihnen sitzt und sie daraufhinweist, dass in 10 Minuten Abbfahrt - man will Grossmutter ja nicht enttäuschen!) öffnet sich ein Weihnnachtssong! Ich für meine Seite ziehe mich nun mit diesen Weihnachtsmädchen zurück! Hechel, hechel ...)

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Sorry, Michael ...

Moe's Blog hat an Michi Reiterer (EU-Botschafter) ein Päckli verschickt. Leider haben wir den Absender vergessen. Das tut uns Leid. Wir können aber entwarnen, es sind "nur" ein paar warme Grüsse und ein selbstgebackener Christstollen (wie in der Heimat) im Päckli. Die Umstellung der EU-Botschaft können Sie also sein lassen ... Frohes Fest Herr Reiterer!

Die Meldung der Bombe: NZZ (1)
Die Meldung der Reaktion: NZZ (2)



PS: Ähmm von den Päcklis in Rom haben wir leider auch keine Ahnung ... Sorry!

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Synia: Massenentlassung

Die Synia hat eine Massenentlassung angekündigt. Deshalb fordert Moe's Blog sämtliche Leserinnen und Leser zu einer Grossdemostration auf!!! Damit diese linken & netten der Gewerkschaft einmal merken, wie es ist, wenn der Pöbel demonstriert, weil man ein bisschen umstrukturieren muss.

Also wir sagen: Ran an die Pflastersteine und nieder mit der Synia!!!!

Weitere Infos findet der möchtegern Akademiker auch auf nzz.ch.

Dienstag, 7. Dezember 2010

"Wir sind nicht alles Trinker und Säufer"

In einem Blick Interview vom Freitag äussert sich KKDT André Blattmann darüber, dass die Armee nicht nur aus Trinker und Säufer besteht.

Nun stellen sich zwei zentrale Fragen:
1) Stimmt diese Feststellung?
2) Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Trinker und einem Säufer?

Die erste Frage ist einfach zu beantworten! Natürlich sind nicht alles Trinker und Säufer, es gibt auch solche die bereits seit der ersten RS Woche auf harte Drogen umgestiegen sind oder sich ausschliesslich mit Gras die Birne zu dröhnen.

Die zweite Frage ist da schon wesentlich komplexer. Am besten lässt sich die Frage durch eine kurze Auflistung der verschiedenen Alkoholiker-Stadien erreichen:

1) Der "Clausthaler"
Der "Clausthaler" ist der Meinung, dass ein Bier ohne Alkohol genau so schmeckt wie eins mit. Weiter ist er gegen Atomstrom. Fährt lieber mit der Bahn. Trinkt seinen Kaffee in der Regel ohne Koffein - weil es ja genau so schmeckt. Nennt seine Kinder Ali und Achmed, um seinen Beitrag an die Integration ausländischer Mitbürger zu leisten.

2) Der "Geniesser"
Hier gibt’s wenig zu sagen. Bevorzugt Champagner, edlen Cognac und macht Witze über das Dekantieren von Wein.

3) Der "One-Hit-Wonder"
Der "One-Hit-Wonder" trinkt eigentlich nicht. Trotzdem lässt er sich von (4 & 5) alle paar Jahre auf eine Party mitschleppen. Dort stürzt er so grässlich ab, dass seine Frau ihn verlässt, dass die UNO Sanktionen gegen ihn erlässt, dass der Papst wegen ihm zurücktreten muss, etc. Folglich schwört er nie mehr zu trinken. Er kann daraufhin nach ein paar Jahren wieder in der Gesellschaft Fuss fassen und hat die Gefängnisstrafe in Sozialearbeit beim örtlichen Altersheim umgewandelt. Er wird zum Gemeinderat gewählt. Er heiratet wieder. Er wird vom BLICK zum Schweizer des Jahres gekürt und dann wird er wieder auf eine Party eingeladen ...

4) Der "Säufer"
Der "Säufer" ist der konzeptlose Trinker. Er besäuft sich unregelmässig. Der "Säufer" ist ein gern gesehener Gast auf Feiern. Man fühlt sich dann mit seinem eigenen Rausch weniger schlecht.
Manchmal treten dabei auch Mischformen zwischen 3) & 4) auf. Wobei jedoch die Phase des "Verzichts" bei dieser Mischform deutlich kürzer und weniger erfolgreich verläuft. In der Regel beläuft sich die Phase auf die blosse Aussage "Ich trinke nie nie mehr!!"...

5) Der Trinker

5) 1) Der "Semi-Professionelle"
Der "Semi-Professionelle-Trinker" ist der leidenschaftliche Hobby-Alkoholiker schlechthin. Er hat sich einen professionellen Ernährungsplan zusammengestellt, um die Alkoholika noch besser zu vertragen. Er lernt die verschiedensten Biere und Whiskeys kennen. Er spezialisiert sich auf seine favorisierten Alkoholika. Er glaubt sein Leben lang kurz vor dem Durchbruch zu 5) 2) zu stehen.

5) 2) Der Profi
Der Profi kann Geld mit seinem Alkoholismus verdienen. Bestes Beispiel: Boris Jelzin, Charly Sheen, etc.

6) Der "Ex-Profi"
Der "Ex-Profi" steigt in der Regel rasch in der Politik auf. Er wird häufig zum amerikanischen Präsidenten gewählt. Er wird Bibel-Treu und marschiert in ein paar Länder ein.

Grüsse

Ihre Moe's Blog Redaktion