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Sonntag, 28. April 2013

U KOMBI



Etwas irritierend, wenn man nach drei Wochen grüner Urlaub am Sonntagabend nicht einrücken muss, um dieser Irritation und der dadurch verbundener freier Zeit Herr zu werden (ja Sabine K. dies schreibt man so, kannst es auch gleich der Alice S. weitersagen), schreibe ich hier wiedermal in dieses elektronische Tagebuch. Passenderweise über meinen WK (huch wie ausgefuchst wiedermal von mir ...). Mittelpunkt der folgenden Erörterung wird die Übung Kombi, welche während des Wiederholungsdienstes (huch schon wieder richtig, wie ich das mit dem Genitiv mittlerweile beherrsche) stattfand, sein.

Die U Kombi (für alle Zivildienstleistende, U steht hier für Übung) fand in der zweiten Woche des WKs statt und war ein dreitägige Übung. Bei der eine Überschwemmung simuliert wurde. Ich werde diese nun in protokollarischer Form wiedergeben:

 
1.     20:00, Unser KP Fax klingelt und rattert, wir erhalten den Vorbefehl zur Übung. In gespielter Hektik renne ich zum Kommandant (wird folgend durch Kdt abgekürzt – also aufpassen!) und überreiche ihm den Wisch. Natürlich geht vergessen das Fax zu bestätigen.

2.     20:15, Korporal Benz von der Nachrichtenzentrale nervt mich schon wieder, er fragt, ob wir das Fax nicht erhalten habe. Ich reagiere gewohnt hysterisch und unterstelle ihm, dass er das Fax einfach nicht erhalten hat, weil ... weil ... ist ja auch egal ...

3.     21:00, ich schaue mir wiedermal den Harald Schmidt auf Youtube an ...

4.     21:30, ich schaue immer noch Schmidt

5.     21:47, ich entscheide mich mal wieder duschen zu gehen

6.     22:49, ich komme frisch geduscht ins Kompaniebüro

7.     22:50, der Chef entscheidet, dass einer in der Nacht aufs Telefon und Fax hören sollte, falls weitere entscheidende Befehle kommen. Ich bleibe im Büro. Rest ab (dies ist so ein Theaterausdruck und sollte implizieren, dass der Rest der Büro Personals nun die Bühne verlässt und ich alleine bin)

8.     22:55, ich schaue zum 50‘000 mal heute auf comparis vorbei, ob es den ein neues Auto gegeben hat

9.     22:57, ich öffne ein Bier

10.  22:59, ich öffne eine neues Bier

11.  23:05, ich muss Wasserlassen

12.  23:08, ich gönne mir ein Schluck aus dem Flachmann

13.  23:10, wir erhalten ein Befehlsfax vom Obstlt (also dem Chefe des ganzen Bataillons)... Übung geht los ... alle Kompanien verschieben in Raum St. Güllen ... Ich informiere den Kdt (ja sie Halbgebildeter Dämmeleck, dies ist die oben erwähnte Abkürzung ... ). Wir müssen ab sofort, jede Stunde der Nachrichtenzentrale Bericht erstatten ...

14.  00:10, ich vergesse der Nachrichtenzentale Bericht zu erstatten, da es ja Nichts zu berichten gibt ..

15.  00:11, Benz ruft an ...

16.  00:12, ich hole frisches Bier ...

17.  00:15, ich telefoniere mal mit dem Oblt Suti, wo unsere Züge stehen ... er weiss es nicht ... wäre aber seine Aufgabe, als Chef-Einsatz, dies zu wissen ...

18.  00:16, pflichtbewusst (bin ja schliesslich Obgfr) telefoniere ich mit den Zugführern und hole die Infos ein ... anschliessend mache ich ein Telefon bei Benz und informiere diesen ... denn Faxen kackt mich an ...

19.  01:17, ich esse einen leckeren Imbiss, bestehend aus leckeren Militärguezli mit Gerberkäse. Dazu gibt es ein leckeres Sinalco.

20.  01:18, ich schaue mir die alten Urlaubsfotos von meinem Segelturn in Monaco an ... (ja liebe Leserinnen! Ich war mal in Monaco segeln, ich bin halt extrem wichtig, gut aussehend und hochintelligent)

21.  02:17, ich lese in der NZZ

22.  03:18, ich bin durstig und watschle zum Bieraufbewahrungsort (ohh auch mal ein tolles Wort), um Nachschub zu holen ... (da erinnert man sich an die alten Kollegen zurück, die Nachschubsoldaten Halbeisen und Zika – dat waren noch Zeiten).

23.  03:40, ich bin langsam etwas blau, trotzdem telefoniere ich mal wieder mit unserem militärischen Kader und hole mir die Infos für den lieben, netten Benz

24.  04:40, wir erhalten das Fax, dass ein Sektenführer versucht unsere Soldaten und die Zivilbevölkerung (im Einsatzort, also dem Ort der „gespielten“ Überschwemmung) zu bekehren!!! Grund genug dem Kdt anzurufen! Dies sollte Chefsache sein. Da scherzt man nicht!

25.  04:45, ich wecke also den Kdt und informiere diesen ... was diesen (und so viel Empathie besitze selbst ich), wohl etwas nervt.

26.  05:10, da das Bier alle ist ... und ich morgen ja ins Geschäft muss (ich hab ja Urlaub) gehe ich nun mal pennen

27.  06:10, ich wache in aller frische auf ...

 
Nun bin ich abwesend und kann leider nicht weiter von der spannenden Übung berichten. Ich komme dann, so gegen sechs Uhr abends zurück und muss feststellen, dass die Kollegen während der ganzen Zeit, weder ein Fax gesendet noch erhalten haben ... wobei natürlich das Faxgerät auf einer solchen Übung von entscheidender Bedeutung ... ja KRIEGSENTSCHEIDEND ist ... ich fahre deshalb leicht aus der Haut ...


 
Kurz darauf ist die Übung zu Ende (oder auch nicht aber ich habe das Interesse an ihr verloren, genau wie an Ihnen lieber Leser ... es kackt mich an hier dumm rumzustehen und Beiträge zu verfassen)

Servus und bis bald
 

Montag, 30. Januar 2012

Dementi

Obwohl die NZZ, die Landliebe, das ZDF Morgenmagazin und der K-Tipp (welches kein Partnermagazin des Kassensturzes mehr ist [sic!]) einstimmig über die Rückkehr von Moe's Blog berichtet hatten und Florian Silbereisen diese lauthals, während des Winterfestes der Volksmusik angekündigt hat, sind diese Gerüchte unwahr und eine infame Lüge.

Weiter stimmt es nicht, dass der ehemalige Chefredakteur von Moe's Blog, Herrn Dr. Dr. (ja er hat in seiner Abwesenheit den Doktor in Neuropsychologie gemacht) Theodor von Kacken, von diversen Vertretern der Wirtschaft Bestechungsgelder für verdeckte Publireportagen erhalten hat.

Weiter ist es unwahr, dass Herrn Dr. Dr. Theodor von Kacken, als Zeichen der Anerkennung mehrere Stagen Zigaretten von einem deutschen Altkanzler erhalten hat. Auch, dass ihn ein Altbundesrat mehrmals in seinem Schloss übernachten lies ist eine haltlose Lüge. Herrn Dr. Dr. Thedor von Kacken hatte weder Kontakt zum Altkanzler noch zum Altbundesrat, noch wird er in Zukunft jemals Kontakt gehabt haben. Somit ist es ebenso unwahr, dass derselbige Altbundesrat eine politische Weggefährtin mit blonden Haaren, welche als Fraktionsvizepräsidentin gewählt wurde, zum Geschlechtsverkehr mit Herrn Dr. Dr. Theodor von Kacken überredet hatte.

Darüber hinaus ist es eine haltlose Lüge, dass die Kollegin, der Cousine von Kashya Hildebrand Herrn Dr. Dr. Theodor von Kacken Insiderinformationen der SNB zur Verfügung gestellt hat. Die Moe's Blog Ltd. Geschäftsführung hält fest, dass Herrn Dr. Dr. Theodor von Kacken diese Insiderinformationen nicht nötig hatte resp. hätte resp. gehabt hätte, da er vom erwähnten Altbundesrat über Dollarkäufe von Herrn Philip Hilderbrand am 16. August 2011 informiert worden war, mit dem Hinweis, dass der nun demissionierte Nationalbankpräsident, wohl etwas plane, was zu einem Anstieg des Euro- und Dollarkurses führe.

Schliesslich behält sich die Moe's Blog Ltd. rechtliche Schritte vor, falls jemand das Gegenteil behauptet.

Samstag, 16. Juli 2011

A Yourney (Fortsetzung ...)

Vorwort


Eigentlich war nie eine Fortsetzung von dem genialen Beitrag "A Yourney" geplant, der Leser sollte sich eigentlich selbst ein Ende ausdenken, doch da ich feststellen musste, dass die meisten Leser aufgrund der Konsuma von Alkoholika sich auch noch die geringeren Resten ihrer Hirnmasse weggesoffen habe, gibt es nun trotzallem eine Fortsetzung.


Teil 2 - die Einfahrt in Zürich ...

Die Verspätung erlaubt uns eine weitere Abschweifung ins Reich der Alkoholika. Vor meinem geistigen Auge erscheint die Schaumkorne eines Radeberger Prenium Pilsner. Diese hehren Gedanken werden jedoch abrupt unterbrochen als der Schaffner erscheint und sich nach einem gültigen Fahrschein erkundigt.

Nun muss ich es, als treuer Verfechter des vom Kollegen Benz erfundenen Automobil also tatsächlich vorzeigen. Mein GA. Mein GA ist der Waffenschein eines Pazifisten. Das Dienstbüchlein eines GSOA-Mitglieds. Der Pelzmantel einer Peta-Anführerin. Das alkoholfreie Bier eines Trinkers.

Mein beschähmtes Vorzeigen des Generalabos wird mit einem "Merci" quittiert. Ich widme mich nun dem Kreuzworträtsel des 20 Minuten. Leider ist mein Intellekt für diesen geistigen Dünnschiss noch nicht bereit.

Nun ertönt die Durchsage man fahre im Zürcher Hauptbahnhof ein. Weiter werden die Fernverkehrsanschlüsse runtergerasselt. Der Schaffner macht seine Anweisungen nicht nur in einem Mix aus Schrift- und Schweizerdeutsch, sondern auch in französisch und englisch. Letzteres hat er sich extra in einem Fernstudium der SBB (20 Lektionen) angeeignet. Seine Kollegen bezeichnen ihn deshalb gerne als "Streber" und sie ignorieren ihn nun häufig. Früher ging man oft ins "Bahnhöfli" ein Bierchen trinken, dies fällt - auch zur Freude seiner Frau - heute leider immer häufiger aus.

Der Zug hält auf Gleis 11 und man muss - aufgrund der Verspätung - nun auf Gleis 21/22 stressen.

Gleis 21/22 liegt im unterirdischen Durchgangsbahnhof. Also dem Stuttgart 21 von Zürich. Meine Gedanken schweifen deshalb kurz zu Geisler und der nicht-vorhandenen Legitimation seiner Schlichtungskommission. Denn warum sollte eine Kommission eingesetzt werden, wenn das rechtstaatliche Verfahren abgeschlossen ist und der Bahnhof somit vollkommen legal umgebaut werden kann ...

Mit dem Wechsel des Zuges verlässt man auch die angestammte Reisegruppe. Der Abschied schmerzt natürlich jeden Tag.

Auf der S5 in Richtung Glattbrugg werde ich i.d.R. von der üblichen Vorstadt-U15-Gang begleitet. Deren Wortschatz schlechter ist als von einem 3-Jährigen, welcher sich soeben eine Flasche Lagavulin reingeschüttet hat. Ihre kumulierte Hirnmasse gleicht derer meiner Topfpflanze, welche ich seit drei Wochen nicht mehr gegossen habe. Man erduldet das sinnbefreite Gerede nur dank einer weiteren Abschweifung nach Cacun, wo Annabelle auf uns wartet.

Die S5 fährt auch an dem imposantesten Bauwerk von WELTSTADT Ziru vorbei. Dem Swissprime-Tower, was den linken Pseudo-Intellektuellen im Abteil hinter mir, zu einer Hasstriarde gegen die Banker, Politiker, die Ratingagenturen, etc. verleitet. Doch darüber nervt man sich gar nicht mehr, man versucht es einfach möglichst gekonnt zu ignorieren ...

So komme ich in Glattbrugg an. Nach einem kurzen Marsch bin ich im Büro. Doch darüber wird nun wirklich nicht berichtet. Ich will Euch ja nicht mit der Trivalität meines Alltages nerven.

Sonntag, 13. Februar 2011

A Journey ...

Nachdem gründlich abgekackt wurde und man reichlich gefrühstückt hat, geht es morgens um 06:27 los. Heuer etwas später, man hat noch seinen Schlüssel gesucht. Der kurze Marsch zum Zofinger Hauptbahnhof beginnt.

Aus dem Walkman dröhnt „I'm Gonna be 500 Miles“ von den Proclaimers. Die Gedanken kreisen bereits jetzt, um den herzhaften Wunsch, einen rauchigen Whisky zu konsumieren. Die Hand gleitet nun auch in die Jackentasche, doch leider muss man feststellen, dass der Flachmann heuer zu Hause gelassen wurde.

Man kommt deshalb bereits leicht verärgert am Bahnhof an. Da stehen auch schon die üblichen Verdächtigen. Allen voran die fünfköpfige Juso-Ortsgruppe, welche jeden morgen zusammen mit dem Zug zur Arbeit gleitet. Man marschiert also geschlossen gegen den Klassenfeind.

Auf der anderen Seite des Bahnsteiges steht ein älterer Herr. Er freut sich endlich auf die Arbeit gehen zu können. Seine Frau hat ihn das ganze Wochenende mit der geplanten Anschaffung eines Induktionskochherds genervt. Dieser sei viel energieeffizienter. Für ihn bedeutet dies allerdings, dass er die teure Reise nach Gran Canaria mit seinen Kollegen vom Schiessverein vergessen kann.

Etwas weiter weg steht eine Blondine. Sie ist bereits fünfzig, zieht sich aber immer noch wie mit zwanzig an. Bereits mit 17 ist sie von zu Hause weg und mit dem Fussballer „Bäschu“ zusammengezogen. Doch als die Karriere von „Bäschu“ scheiterte und er zum Trinker wurde, ging auch die Beziehung in die Brüche. Sie versuchte sich ohne Schulabschluss als Barmaid durchzuschlagen. Anfangs ging dies gut. Sogar der Pfarrer, welcher ihr bei einem Besuch dieses Lotterleben ausreden wollte, konnte sich über ihre „Qualitäten“ erfreuen. Doch nach einer gescheiterten Gesangskarriere und fünf Ehen steht sie nun alleine da und qualmt am Bahnsteig gedankenverloren ihre letzte Maroquain bevor die ganze Meute in den Zug einsteigt.

Leider verweigert der Walkman bereits vor Olten seinen Dienst. Man greift nun halt auf das geschriebene Medium, welches vor einem liegt und dessen Titel suggeriert, dass ein durchschnittlicher Leser weniger als eine Halbestunde benötigt, um sich mit den „Artikeln“ über die Welt zu informieren.

Bereits erklingt die Stimme des Zugführers, man werde Olten pünktlich erreichen. Alleine diese Ankündigung zeigt, wo die Bahn bereits steht. Denn ist es nun wirklich erwähnenswert, dass man pünktlich ankommt. Dies sollte doch vielmehr eine nicht erwähnenswerte Selbstverständlichkeit darstellen.

Nun beginnt die Schlacht. Man kämpft sich wie ein Footballspieler vom Gleis 11 durch die Menschenmassen zum Gleis 2. Das Aufeinanderprallen der Menschen in der Unterführung erinnert dabei ans Aufeinanderprallen der verfeindeten Gangs vom Musical West Side Story. Nur ohne schwuchtliges Tanzen und Schnippen.

Trotzallem kommt man Heil aufm Gleis 2 an. Da rollt auch schon der Zug ein. Von der freundlichen Stimme aus dem Lautsprecher wird man informiert, dass zwei Wagen am Schluss des Zuges für die örtliche Hauptschule reserviert sind. Man findet trotzdem einen Sitzplatz.

Nun überlege ich mir, ob ich bereits jetzt mit dem Cicero – einem Magazin des Verlegers Michael Ringier – beginnen sollte oder ob ich noch etwas dösen möchte. Ich lese einen Artikel über neue hypothetische Bündnismöglichkeiten nach einem Zerfall der Europäischen Union.

Neben mir sitzt Claudine. Eine 16-Jährige Brünette. Die heuer traurig aussieht. Sie erklärt ihrer Kollegin, welche diagonal von mir sitzt und wie Kate Moss nach einer Schlankheitskur aussieht und damit das wohl beste optische Gegenteil von Claudine bildet, das Pascal sie am Wochenende sitzen gelassen hat. Er habe eine Neue. Recht hat er. Denn ein Mann der Wirtschaft weiss, dass man gelegentlich die Strategie anpassen sollte und in neue Märkte investieren muss. Eine Diversifikation sozusagen. Die Entscheidung ist auch ökonomisch. Pascal spart sich so intelligent den Kauf einer Lady Gaga CD, welche sie sich zum Valentinstag wünschte. Die dünne Kate Moss versucht sie mit einem Gespräch über den süssen Justin Bieber abzulenken. Dies veranlasst mich wiederum über das Getränk von weiter oben zu denken. Item.

Im Abteil rechts neben mir sitzen Frank und Veronika. Frank und Veronika fahren nun seit 20 Jahren zusammen zur Arbeit. Sie sind der Inbegriff der Pendler, wie sie in der Modellwelt von Alt-Bundesrat Moritz L. ersonnen wurden.

Etwas weiter hinten sitzt Annabelle. Deren Anblick das Einzige ist, was einem an diesem trüben Morgen erwärmt. So wage ich eine kleine Abschweife ins Reich der Träume. Doch leider werde ich abrupt aus Cancun, wo sich Annabelle im Sand räkelt und ihren Appletini schlürft, in die reale Welt zurück geholt.

Der deutsche Zugführer erklärt im Tonfall eines preussischen Offiziers, dass man aufgrund einer Stellwerkstörung circa 10 Minuten später in Zürich einfahren wird.

Dies ist der Auftakt zur grossen Schau von Frank. Er errechnet in nur wenigen Millisekunden eine alternative Reiseroute für sich und seine Gefährtin. Man müsse in Zürich nun den 47iger auf Gleis 23 nehmen. Er wird heute Abend in einem glorifizierenden Ton diese Heldentat seiner Frau berichten. Seine Frau wird dies, wie immer wenn er etwas von seinem Pendlerleben erzählt, als Anlass nehmen ihm Vorzuwerfen, dass er ein Verhältnis mit Veronika habe. Dies wird er vehement bestreiten. Nichtsdestotrotz wird sie für ein paar Tage zur ihrer Schwester ziehen, welche in einer Frauen-WG lebt und eine Duz-Kollegin von Alice Schwarzer ist. Dies wird er zum Anlass nehmen im Gartenhaus einen Umtrunk zu veranstalten. Dabei wird auch die Blondine, welche mit 17 von zu Hause abhaute, eingeladen. Er wird dann infilgranti von seiner Geliebten – Veronika – erwischt. Das ganze endet damit, dass der Nachbar – der ältere Herr dessen Frau sich ein Induktionskochherd wünscht – die Polizei ruft.

Mich nervt diese „Stellwerksstörung“ einfach nur. Doch es bleibt mehr Zeit für die Konsumation ein paar weiterer Artikel in meinem Magazin für politische Kultur.

Im Abteil von Frank und Veronika sitzt im Übrigen auch Gustav. Gustav kommt ursprünglich aus Cottbus und war, als die Mauer noch stand, ein treues Mitglied der FDJ und Sieger der sozialistischen Jugensportspielen 1976 in Brandenburg. Doch auch heuer braucht Gustav einen Anführer. Sein neuer Anführer kommt aus den USA. Gustav hat nicht nur sämtliche Gadgets von ihm geholt, sondern auch sein Aussehen komplett ihm angepasst. Er trägt ausschliesslich schwarze Rollkragenpullover und hat sich eine ovale Brille geholt, obwohl seine Sehschärfe so gut ist, dass ihn damals die FDJ-Kollegen stets Adlerauge nannten. Für ihn ist die Verspätung nicht schlimm. Er nützt die Zeit fürs Herunterladen von paar neuen Apps. Doch Frank und Veronika erinnern sich noch, als der Zug im Winter 2007 ebenfalls eine zehnminütige Verspätung hatte. Dies hatte zur Folge, dass der gute Gustav kein iPhone erhalten hatte. Er war zu spät beim Apple-Store. Gustav verfiel schweren Depressionen und plante schon seinen Freitod. Nur ein guter Freund, welcher drüben für die Staatssicherheit tätig war und seit 2008 einsitzt, konnte ihn aus der Verzweiflung befreien.

Wie geht diese Zugreise weiter? Sie erfahren es auf Moe's Blog.

Freitag, 31. Dezember 2010

2011

Während die qualitativ weniger hochstehenden Magazine und Zeitungen bloss einen Jahresrückblick präsentieren, präsentiert Moe's Blog einen Jahresausblick. Wir blicken in die Zukunft.

Januar: 1 Januar: Moe's Blog Stv. Chefredakteur Theodor von Kacken wacht betrunken in der Gosse auf. Moe trifft auf dem WEF die Staatsführer und die CEOs der globalen Konzernen. Moe stürzt dann anschliessend mit Joe, Vladi und Brady ab.

Februar: Im Februar stellt die ETH fest, dass im 2011 kein Schaltjahr ist. Darüber hinaus wird Jörg Kachelmann freigesprochen. Als er keine Stelle mehr findet, fängt er als Wetterchef bei Moe's Blog an. Wird aber kurz darauf in flagranti mit Lassmiranda den Sivilia (der Sekretärin des Chefs) erwischt und daraufhin entlassen.

März: Alt-Bundesrat Leuenberger fängt nun trotzallem nicht bei der Implenia an. Der Grund ist offensichtlich: Robinvest übernimmt zusammen mit einem britischen Fond die Mehrheit bei Implenia und verhindert somit den Einstieg

April: Nach erneuten Umfrageeinbussen dankt Bundeskanzlerin Merkel ab. Als Nachfolger kommen dabei einzig in Frage:Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg (denn Deutschland braucht einen neuen Kaiser), Helmut Schmidt (da die Tabakindustrie schon lange kein Kanzler mehr stellen durfte und er auch mit 92ig noch fitter im Kopf ist, als sämtliche Abgeordneten der Grünen und Linken zusammen) oder Joachim Gauck (damit der Spiegel titeln kann: "DER BESSERE KANZLER"). Zunächst wird Schmidt gewählt. Als ihn der Abwart des Bundeskanzleramts allerdings informiert, dass im ganzen Amt Rauchverbot herrscht lehnt er dankend ab. Karl-Theodor übernimmt und verlegt die Landesregierung nach Bayern und ernennt sich mit Hilfe vom (un)fehlbaren Papst zum Kaiser des heiligen deutschen Reiches vierter Generation.

Am 29. April heirate Kate und William. Dirty Harry kommt im alten Tenu von Literatur Nobelpreisträger Günther Grass.

Mai: Die 1. Mai Demo entfällt, denn auch die Roten möchten am Sonntag nicht arbeiten. Im Sport schreibt der FC Aarau Schlagzeilen. Nach einer miserablen Vorrunde beendet der Traditionsverein aus dem Aargau die Spielzeit aufm ersten Rang mit 58 Punkten.

Juni: Im Juni passiert eingentlich nichts erwähnenswertes, d.h. einfach das Typische. Bisschen Terror und Krieg im Nahen Osten. Irgendwo eine Überschwemmung und ein Diktator in Afrika wird gestürzt. Schliesslich erregt in der Schweiz eine rechts-konservative Partei mit gewissen Wahlkampfsujets die Gemüter. Also alles in allem "im Westen nichts Neues".

Juli: Moe feiert seinen Geburtstag und die Welt hällt Ihren Atem an.

August: Moe's Blog feiert am Sonntag dem 13. August 2011 sein fünfjähriges Jubiläum und lädt nationale und internationale Persönlichkeiten ein. Leider erscheint Micheline Calmy-Rey nicht. Nach enormer Kritik muss sie schliesslich zurücktreten und wird durch den weltoffnen Ulrich Schlüer ersetzt.

September: In seinem investigativstem Interview interviewt Johannes B. Kerner Osama Bin Laden und George W. Bush zum zehnjährigen Jubiläum des Anschlags aufs WTC. Schliesslich kommt es zu einer herzerwärmenden Versöhnung zwischen den beiden. Wenige Tage später verkünden sie, dass sie nun zusammen in Texas eine Mohnfarm leiten und ins internationale Drogenbusiness aufsteigen möchten.

Oktober: Die Kommunisten verlieren.

November: Eigentlich Nichts ... Eine Sensation ist allerdings, dass auf keinem Spiegeltiel Hitler, Goebbels oder Karl-Theodor zu Guttenberg erscheint und dies während des ganzen Monats ...

Dezember: In einer hitzigen Abstimmung, welcher zahlreiche Geheimpläne vorausgingen, wird Christoph Blocher anstelle von EWS gewählt. Weiter ersetzt Joe Lang Ueli Maurer.

Weiter wird Moe's Blog auch im Jahre 2011 mit fundierten Hintergrundberichten und knallharten Analysen zu überzeugen wissen.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Neues Jahres!

Ihr Moe's Blog Team

Dienstag, 7. Dezember 2010

"Wir sind nicht alles Trinker und Säufer"

In einem Blick Interview vom Freitag äussert sich KKDT André Blattmann darüber, dass die Armee nicht nur aus Trinker und Säufer besteht.

Nun stellen sich zwei zentrale Fragen:
1) Stimmt diese Feststellung?
2) Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Trinker und einem Säufer?

Die erste Frage ist einfach zu beantworten! Natürlich sind nicht alles Trinker und Säufer, es gibt auch solche die bereits seit der ersten RS Woche auf harte Drogen umgestiegen sind oder sich ausschliesslich mit Gras die Birne zu dröhnen.

Die zweite Frage ist da schon wesentlich komplexer. Am besten lässt sich die Frage durch eine kurze Auflistung der verschiedenen Alkoholiker-Stadien erreichen:

1) Der "Clausthaler"
Der "Clausthaler" ist der Meinung, dass ein Bier ohne Alkohol genau so schmeckt wie eins mit. Weiter ist er gegen Atomstrom. Fährt lieber mit der Bahn. Trinkt seinen Kaffee in der Regel ohne Koffein - weil es ja genau so schmeckt. Nennt seine Kinder Ali und Achmed, um seinen Beitrag an die Integration ausländischer Mitbürger zu leisten.

2) Der "Geniesser"
Hier gibt’s wenig zu sagen. Bevorzugt Champagner, edlen Cognac und macht Witze über das Dekantieren von Wein.

3) Der "One-Hit-Wonder"
Der "One-Hit-Wonder" trinkt eigentlich nicht. Trotzdem lässt er sich von (4 & 5) alle paar Jahre auf eine Party mitschleppen. Dort stürzt er so grässlich ab, dass seine Frau ihn verlässt, dass die UNO Sanktionen gegen ihn erlässt, dass der Papst wegen ihm zurücktreten muss, etc. Folglich schwört er nie mehr zu trinken. Er kann daraufhin nach ein paar Jahren wieder in der Gesellschaft Fuss fassen und hat die Gefängnisstrafe in Sozialearbeit beim örtlichen Altersheim umgewandelt. Er wird zum Gemeinderat gewählt. Er heiratet wieder. Er wird vom BLICK zum Schweizer des Jahres gekürt und dann wird er wieder auf eine Party eingeladen ...

4) Der "Säufer"
Der "Säufer" ist der konzeptlose Trinker. Er besäuft sich unregelmässig. Der "Säufer" ist ein gern gesehener Gast auf Feiern. Man fühlt sich dann mit seinem eigenen Rausch weniger schlecht.
Manchmal treten dabei auch Mischformen zwischen 3) & 4) auf. Wobei jedoch die Phase des "Verzichts" bei dieser Mischform deutlich kürzer und weniger erfolgreich verläuft. In der Regel beläuft sich die Phase auf die blosse Aussage "Ich trinke nie nie mehr!!"...

5) Der Trinker

5) 1) Der "Semi-Professionelle"
Der "Semi-Professionelle-Trinker" ist der leidenschaftliche Hobby-Alkoholiker schlechthin. Er hat sich einen professionellen Ernährungsplan zusammengestellt, um die Alkoholika noch besser zu vertragen. Er lernt die verschiedensten Biere und Whiskeys kennen. Er spezialisiert sich auf seine favorisierten Alkoholika. Er glaubt sein Leben lang kurz vor dem Durchbruch zu 5) 2) zu stehen.

5) 2) Der Profi
Der Profi kann Geld mit seinem Alkoholismus verdienen. Bestes Beispiel: Boris Jelzin, Charly Sheen, etc.

6) Der "Ex-Profi"
Der "Ex-Profi" steigt in der Regel rasch in der Politik auf. Er wird häufig zum amerikanischen Präsidenten gewählt. Er wird Bibel-Treu und marschiert in ein paar Länder ein.

Grüsse

Ihre Moe's Blog Redaktion

Dienstag, 23. November 2010

Mörgeli

Linke und Nette Unternehmen wie die VBZ schrecken nun nicht einmal davor zurück mit Bildbearbeitungsprogrammen einen ausgewiesen Experten des Totentanzes, Historiker und SVP-Nationalrat neben einen Linken Strafrechtsprofessor zu setzen:




Dabei ist das Bild wirklich unrealistisch. Denn jeder weiss, dass Christoph sich immer auf seinen Rover 75 verlassen kann. Rover ist eine der zuverlässigsten Marken überhaupt. Wie auch unser Chefredakteur erfahren durfte. Würde der Fall trotzdem eintreten würde sich sicherlich ein Kollege finden, welcher Mörgeli rasch fährt. Deshalb ist es wirklich vollkommen weltfremd zu unterstellen, dass der Vertraute Blochers den ÖV benützen würde. Schliesslich sei festzuhalten, dass selbst 300 Meter neben dem Glatzkopf zu viel sind!

Doch nicht nur linke und nette Betriebe haben mit dem Herrn Professor und Bildbearbeitungsprogrammen unschöne Fotos hergestellt. Auch unseriöse Internetportale:

Hier wurde er als Trinker von ausländlischem Oktoberfestbier dargestellt (weitere Bilder finden
Sie wenn Sie aufs Bild klicken, wenn Sie nicht wissen wie dies geht schauen Sie doch bitte in der Bedienungsanleitung Ihre PCs/iPhone/iPad/etc. nach!)

Doch nicht nur Mörgeli selbst, sondern auch unser Chefredakteur wurde bereits durch Bildbearbeitungsprogramme in ein schlechtes Licht in Zusammenhang mit Alkohol gestellt:


Aber es ist doch vollkommen klar, dass Moe nie würde ein blaues Hemd zum Trinken anziehen, sondern in der Regel ein weisses bevorzugt.



Quellen: Bild 1 & 2 von Lü-Q-Design Cop. / Bild 3 vom Ringier Fotograf
Moe's Blog dankt für die freundliche Unterstützung!

Donnerstag, 2. September 2010

Moe’s Blog – Die Rückkehr

Wieder einmal ist Moe’s Blog aus der Versenkung auferstanden. Fast zwei Monate war die Redaktion verweist.

Der Grund: Der Chefredakteur war mit dem Beschreiben von Papier mit sinnlosen, grenzdebilen, pseudowissenschaftlichen Buchstabenkombinationen beschäftigt (Verfassen der Bächelöre-Thösis). Vergangenes Wochenende konnte nun der Abschluss der Arbeiten mit anderen Studierenden (Bravo! Gendergerecht! Hast was gelernt aus den letzten Jahren, Liebe Grüsse S.K.) in Form einer Studienreise in spanischen Alicante gefeiert werden. Die Studienreise stand natürlich ganz im Zeichen der Besichtigung von den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Museen und der generellen Auseinandersetzung mit der lokalen Kultur. Weiter konnten verschiedenen These und Theorems bewiesen werden. So konnte beispielsweise die von Schumpeter aufgestellte These, dass in einer halben Stunde alles zerstört werden kann, eindrucksvoll untermauert werden.

Auf Einzelheiten will ich hier nicht verweisen, da sonst wieder Klagen drohen. Es bleibt mir aber sicherlich eins - ein herzliches Dankeschön an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studienreise zu richten und insbesondere ans Organisationskomitee.

Nun ist aber auch einiges auf der Bühne der Weltpolitik gelaufen. Ich werde nun in aller Kürze auf die wichtigsten Ereignisse eingehen.

Meldung: Luftwaffen-Kommandant Markus Gygax forderte im „Sonntag“ ein Raketenabwehrsystem. Damit man die bösen Taliban, welche schon bald über Lenkwaffen verfügen, abwehren könnte.

Meinung: Reicht doch nicht! Ich fordere ein Satellitenabwehrsystem à la Roland Reagans „Starwars-System“. Nur so können wir mithalten mit den Taliban und all den anderen bösen Buben auf dieser Welt.



Meldung: Jean Francois Rime soll die SVP an der Kür zum Bundesrat vertreten.

Meinung: Nun es wundert natürlich, dass die SVP nicht den fähigsten Mann aufstellt. Da Moe’s Blog bekanntlich einen besonders guten Draht zur SVP hat, machte der Chefredakteur kurzerhand ein kleines Telefonat bei den Blochers:

Silvia: Blocher

MB: Hoi Silvia, Wie gahts?

Silvia: Chan nööd klage, de Mögge esch ebe höt s’Bsuech, esch grat im Garte metem Toni am Tschutte …

MB: Du esch de Christoph um de wäg?

Silvia: Uhh daa mues i luege öber Ziit hät … Ei moment …

MB: Ok …

[4 Minuten vergehen]

Christoph: Abgewählte Bundesrat Blocher am Apparat!

MB: Moe’s Blog Redaktion! Es esch mer en Ehr Sie am Apparat s’ha mein ...

Christoph: Joo das esch denn en öberraschig, wie gahts?

MB: Guet, guet … direkt gfragt: Wieso wölle Sie ned Bundesrat werde?

Christoph: Höhö … das esch en Teil vomene gigantische Plan … höhö … wart de Mörgeli chas dir
besser erkläre … i geb im grat rasch s’Telefon …

Mörgeli: Losset Sie ... es esch gigantische, grussige und wederwertige Plan … de Francois sööt
gar ned Bundesrat werde … in Wahrheit esch nämmli de Francois = Christoph …

MB: Was?

Mörgeli: De Francois esch mitemene gigantische Gehirnwöschprogramm durch mini Totetanzvereinigung [Anm. der Redaktion: Mörgeli ist Stv. Präsident der internationalen Totentanzvereinigung] soo bearbeitet worde, dass sies Gedankegut exakt a dem vom Christoph duet entspreche …

MB: Aber er chan doch au soo nie die Genialität vom Führer ähh Christoph erhalte?

Mörgeli: Losset Sie dat esch üss natürli au igfalle … deshalb hämir de Francois metemene 12 monatelange Intensivkurs in Führigsqualität gschuelet. De Kurs esch direkt vom Christoph gleitet worde … so erhaltet er zu mindest zum Teil d‘ Genialität …

MB: Aber längt das?

Mörgeli: Nei! [Es folgt eine längere Pause] Deshalb hämir die ganzi Aktion abbroche und de Francois durch en Roboter ersetzt, woo – muhahahaha – vom Christoph persönli und vo mer abwechslend gstüret wird … muhahahaha!!

MB: Wörkli genial … aber wieso am Anfang dää Ufwand, wenn mer denn de Francois eifach durch en Roboter ersetzt?

Mörgeli: De rechtig Francois chan immer noo als 2te Maa igsetzt werde soo chöne mer noo meh Sache bearbeite und noo meh Metberecht füür anderi Departement verfasse und auu de Ueli chönnt jaa noo meh Unterstützig brueche …

MB: Und was passiert 2011?

Mörgeli: Denn wird de Christoph direkt gege d’Frau, deren Name nicht gesagt werden darf, atrete! Nur er chan schlussendli sie besiege ...

MB: Genial … danke fürs Gespröch!

Abschliessend möchte ich noch aufs neue Design und das neue Logo verweisen! Das Logo ist eine Kreation des renommierten Designstudios „Lü-Q-Design“.

Sonntag, 21. März 2010

"En grosskapitalistischi Frechheit"

So bezeichnete Peter Rechtsteiner (SP) die Vorgänge bei der Moe's Blog Ltd. Die Unternehmung leide unter Liquiditätmangel, doch täglich kommen neue Dokumente ans Tageslicht, welche zeigen, die Führung lässt sich trotzallem gut gehen. Dies sei laut Rechtsteiner vergleichbar mit den Vorgängen "während des Swissair Groundings". Ähnlich sieht es Strategieexperte Albert E. Stahel: "Die einzige Strategie von Moe's Blog Ltd. liegt in der Verschwendung von Geld!". Stahel - der unteranderem auch Experte für Terrorismus und Ostdeutschepornos ist, weist uns auf verschiedene Dokumente hin. So beispielsweise die Spesenabrechnung eines Pubs:

Moe's Fahrdienst ...

Wir sind etwas zu früh angekommen in Stäfa ZH. Klingen an der Haustür. Sie wird geöffnet. Uns empfängt der kleine Mögge. Er bittet uns herein und sagt: "De Papi chommt grat, muess nor no schnell fertig met de Silvia telefoniere ... S'Tanti hät ebe höt Geburtstag."

Kurze Zeit später kommt der Prof. Dr. uns entgegen. Händigt uns den Jaguar Schlüssel aus. Wir sollten zunächst Mögge zur Schule bringen und dann retour kommen und nach Bern fahren.

Wir steigen in den geräumigen Jaguar X-Type 3.0 ein. Klappen den Blendschutz hinuter, damit uns nicht das gleiche passiert wie unserem neuen Auftraggeber ...

Nachdem wir den kleinen Mögge abgeliefert haben und unterwegs erfahren haben, dass die Lehrer sowieso alles "Linki und Netti" send. Fahren wir den Prof. Dr. nach Bern. Unterwegs machen wir halt in Rothrist. "Losset Sie Herr Moe - halte Sie doch kurz ahh denn chönne mer au grat de Ueli metnäh - de esch geschter nämmlech grussig und wederwertig abgstörzt".

So fahren wir zu Dritt in die Hauptstadt ein. Direkt aufm Bundesplatz parkieren wir, rammen zur eigener und zur Freude der beiden Mitfahrenden noch n'paar Velos mit der Aufschrift "STOP SUV" und treten ins Bundeshaus ein.

Nachmittags gehen wir kurz nach Stäfa zurück - Mögge von der Schule holen. Danach weiter nach Herliberg der Silvia einen Blumenstrauss und ein Gutschein für ein Jahresabo der Weltwoche vorbeibringen ...

Spätabends erst halten wir vor dem Casa Mörgeli. Riegeln das Automatikgetriebe zurück auf "P". Und gehen noch für eine Tasse Tee mit Apfelstrudel ins Haus. Ein interessanter erster Arbeitstag im neuen Job - als Fahrer für einen Monat ...

Freitag, 5. März 2010

Werbung / Text

Deshalb empfiehlt Moe's Blog öffentliche Verkehrsmittel zu
meiden ...





Vertrauen? - Stellen Sie sich - lieber Leser - den Mann der
von der Brücke springt vor: NEEEEIIIIINNN ...

Oder anders ausgedrückt: Eher ...
... geht bei mir das Bier aus ...
... gewinnt Lindsay Lohan ein Oscar ...
... fahr ich Fiat ...
... gewinnt die turkmenische Fussballnationalmannschaft die
Weltmeisterschaft ...
... wird Osama Bin Laden zum Papst ernannt ...
... erhält George W. Bush einen Friedensnobelpreis ...
... erhält der Mann mit dem Schnauz postum einen Friedensnobelpreis ...
... trinke ich meinen Kaffee ohne Schuss ...
... wird bewiesen, dass die Welt doch eine Scheibe ist ...
... Schreibt ein betrunkener Dreijähriger auf Crack eine Dissertation zum
Thema Quatenphysik ...
... Erhält Gaddafi den Preis "Schweizer des Jahres" ...
... Fällt Pfingstmontag auf einen Mittwoch ...
... Wird am St. Patricks Day in Dublin, St. James Gate, nur Wasser getrunken ...
... Entspricht der NPV nicht Null, wenn der IRR=WACC ...
...
... wird Moe's Blog mit dem Publizer-Preis geehrt (obwohl? - so abwegig ist
dies ja nicht) ...
...

bevor wir vertrauen!
(beigesteuert von S.R. aus Z.)




Ohne Worte

Moe's Blog

Wir machen keine Werbung! - Da wir auch sonst im Geld schwimmen!

Sonntag, 7. Februar 2010

Datenklau bei Moe's Blog Ltd.

Wie die renommierte britische Zeitung „The Sun“ bereits gestern verkündete wurde bei Moe’s Blog Kundendaten gestohlen. Dies musste Konzernchef M.M. Smith heute Morgen bekannt geben. „Grussig und wederwertig“ sei der Diebstahl führte der Konzernchef weiter aus.
Damit allerdings dem „Dieb“ kein Geld von der Angela Merkel zufliesse würde Moe’s Blog die Kundendaten selbst publizieren:



Wie der Datenklau passieren konnte ist zur Stunde noch nicht geklärt. Der Konzernchef führt allerdings aus, dass dies nur durch einen „Vandalenakt“ erklärbar sei und verweist auf den Sicherheitsdirektor und ehemaligen Armeeoberhinterlader Roland Nef. Dieser führt aus, dass die Personalevaluation nun dem hochprofessionellen System der Schweizerischen Armee für Offiziere angepasst werde, so liessen sich „Schwarze Schaffe“ schon im vorherein entdecken.


Trotz den oben erwähnten Massnahmen gegen den Datenklau ist der Schaden für Moe’s Blog International Ltd. immens. Analysten und Branchenexperten sprechen von einem Image-Schaden in Milliarden Höhe. Des Weiteren rechnet Staranwalt Rico Prader mit Klagen seitens der Kundschaft. Darüberhinaus sieht der profunde Strategie- und Terrorismus-Experte von der ETHZ Albert E. Stahel die Möglichkeit das radikal islamische Splittergruppen die Daten nutzen könnten. Ähnlich sieht es Werner Van Gent ehemaliger Berichterstatter des Schweizer Fernsehens in Palästina: „Die Daten werden den Friedensprozess in Palästina verunmöglichen!“ Auch in Irland seien mit ähnlichen Reaktionen zu rechnen. Die irische Zeitung „The Galway Advertiser“ sieht die Gefahr, dass in Belfast ein erneuter Aufstand zwischen den radikalen Gruppierungen der IRA und der Red Hand of Ulster kommt. Des Weiteren könnte diese Datenpublikation auch zu einem Machtwechsel in der Zepptelregion in Turkmenistan kommen, der Turkmenbaschi könnte seine Basis verlieren. Schliesslich können die Daten als Speerspitze einer vermehrten Islamisierung betrachtet werden, so Experte Ulrich Schlüer gegenüber Radio Züri.


Hat dies Folgen für den Blog Betrieb? M.M. Smith wollte es zur Stunde nicht bestätigen allerdings wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit demissionieren. Auch weitere Mitglieder der Konzernleitung werden zurücktreten. Die Zeitung „News of the World“ rechnet mit folgender zukünftiger Zusammensetzung der Konzernleitung:




Einzig übrig bleibt somit Dr. Mario Corti, welcher bislang vor allem für die Inhouse Flüge zuständig war.


Ob Super Mario den Laden noch retten kann ist aber ungewiss. Sicherlich entsteht – so auch nach Meinung von Führer ähhh Führungsexperten aus Argentinien – ein Führungsvakuum.


Usem Moe’s Blog HQ …


Andreas Chäsermaa!

Mittwoch, 11. November 2009

THE RETURN OF THE KING

Nachdem die Moe’s Blog Redaktion aufgrund von verschiedenen Differenzen mit dem staatlichen Fiskus und aufgrund von allgemeinen Markttendenzen, dem schwachen Dollar und einfach von zu viel Bier kurzzeitig die Arbeit einstellte - Nimmt die Redaktion die Arbeit wieder auf …

Als Start Moe’s Antworten auf die wichtigsten Kernthemen:

- Ja
- Ein Mann mit einer Vision
- Mer werde Trotzdem no Meister
- Nein
- AD 10
- Jein

Zu Folgenden Fragen resp. Begriffen:

- FC Aarau
- Anti-Minarett-Initiative
- Ausfuhr von Kriegsmaterial
- Kauf von Kampfjets
- Obst Gaddafi
- Carli Hirschmann

Der geneigte Leser kann nun die Antworten auf die unterstehenden Fragen zu ordnen. Wer fünf von sechs richtig hat, darf gegen mich in einer Finalen Session antreten und hat die Möglichkeit eine Million* zu gewinnen.

Um nun den Einstieg in den Blog-Beitrag gebührend zu feiern reisen wir nach Bern. Nachdem wir mit dem ÖV (rein hypothetisch gesehen) in Bern ankommen, sind wir leicht verschwitzt. Wir marschieren schnurstracks zum Bundeshaus. Auf dem Platz grüssen wir kurz den Ueli der gerade am picknicken ist. Nach einem herzhaften Schinkenkäse Sandwich und einem kühlen Blonden müssen wir leider weiter – die Pflicht ruft! Moe’s Blog steht vor dem schwierigsten Bundesratsinterview seiner Geschichte!

Unser Interviewpartner ist eine Frau – auch wenn man dies auf den ersten Blick nicht erkennt, denn es ist nicht die Format von Frau, die sich gerne in Carli’s Platium Room runtreibt … item … die Rede ist von dessen Frau deren Namen nicht genannt werden darf – nach einem kräftigen Schluck aus dem Flachmann sind wir bereit fürs Interview … wir stossen die Tür zum Bundesratszimmer E109 auf.

Moe’s Blog: Guete Tag Frau EWS und i säge jetzt bewusst nööd Frau Bundesrätin

EWS: (antwortet in einer Sprache die man als Schweizer kaum versteht, irgendwie ausländisch klingt das ganze): Guete Tag – Möchte Sie es Kaafffii?

Moe’s Blog: No eine vo üs chöne Sie nöd umbringe met ihrne Giftgetrenk – Nei met mehr ned Chrüterhex du …

EWS: Händ Sie denn irgendwelchi Frage …

Moe’s Blog: Wie fühlt mer sech als Judas – als Verräterin vo de eigene Partei?

EWS: I haan jurestisch gseh nüüd falsch gmacht und das wööse sie genau …

Moe’s Blog: Jurestisch jaa, aber denke Sie doch mal a Kinder, a Kinder vo dem Land wo nöhme chöne gführt werde vom Herr Blocher und statt desse met ihne vorlieb mösse nähh …

EWS: Wiee gseit jurestisch gseh hani nüüd falsch gmacht …

Moe’s Blog: Wie hät eigentlich ihre Vater uf d’Wahl reagiert?

EWS: Er hät sech mega gfreut für mech

Moe’s Blog: Und wie erkläre sie sech, dass ihre Paps immer noo i de SVP esch und nöd i de CVP(2-Mannschaft).

Leo Schlumpf kommt rein … ah

Leo: Ahh Moe wie laufts … han die jaa scho lang nööm gseh hier in Bundesbern …

Moe’s Blog: Joo i de au nöm Leo … chan die ja grat direkt frage … hesch die gfreut wo dini Tochter da Bundesröötin worde esch?

Leo: Tochter?? Welli Tochter … Soo i muess …

Leo geht und knallt die Türe zu

Moe’s Blog: Da hämirs weder mal Frau EWS nur Lüge und Intrige … Wie hät sie dennzumal eigentli de Andrea Hämmerle dezu bracht Site s’wechsle …

EWS: De Andrea Hämmerle hät mech vo Frau zu Frau guet chöne berate und esch uf mini gfühl igah …

Moe’s Blog: De Andrea esch en Maa

EWS: Tschuldigung da hani nööd gwösst

Moe’s Blog: Daa send nöd die einzigi … item … wie chöme sie eigentli met dem Ueli us – dä Maa wo sie nebst ehm Christoph am Meiste betroge händ …

EWS: Mer händ es sehr kollegials Verhältnis …

Moe’s Blog: (Reporter kann sich vor lachen fast nicht mehr halten …)

EWS: Schöösch no irgendwelchi Frage …

Die Tür geht auf und Kollege Toni kommt ihh

Toni: Tschau Moe … höhöhö … du hadi nur rasch wööllle go froge ob när no met mer und dem Oskar eis chommsch go zieh …

Moe’s Blog: Jo secher Toni send hier ehh gli fertig …

Toni geht grinsed aus dem Büro …

Moe’s Blog: Gaddafi Affäre, Bankghemnis esch gfalle, de Bundesrat macht öberall böcklig … fehlt dem Bundesrat nööd en starki Leader Figur …

Tür geht auf …

Mörgeli: Wie de Christoph Blocher dee wohl Fähigst Maa … aber dää händ die Linke und Nette jaa durch deh ersetzt! gäll EWS! durch en Bünderin …

EWS: Ahh de Christoph! häts weder blendet uf de Straasene??

Mörgeli: Losset Sie Frau EWS das esch Hüchlerisch …

Moe’s Blog: Da hesch natürlech recht Chregel! du wie geits eigentli am Mööge??

Mörgeli: Han grat ner no es Elteregspröch ... hät en linki Lehrerin met Eier beworfe …

Moe’s Blog: Auso au nüüd neus im Casa Mörgeli …

Mörgeli: Joo, du besch eigentli när au no debi de Oskar, de Toni, Giezi und so gönd no eis go zieh …

Moe’s Blog: Jähh

Mörgeli geht …

EWS: Esch jetzt das Interview bald fertig …

Moe’s Blog: Ähm, no die leschti Frag … Was passiert im Dezember 2011?

EWS: Weiss doch nööd …

Moe’s Blog: Sie werde durch de Chregel Blocher ersetzt …

Soo das esch es gsi vo de Blog-Front!

Servus


Ihr Chefredakteur



* Die Million wird in Form von Optionen auf Aktien der Lehmann Brothers ausbezahlt.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Was macht eigentlich Keckeis?

Es ist bereits das zweite Interview mit General Keckeis – somit war er bei der Anfrage nach einem Interview zunächst tendenziell abgeneigt. Da der Schreibende aber ein verdienter Soldat ist, willigte der ehemalige Oberbefehlshaber der stärksten Armee der Welt für ein Interview ein. Nachdem wir mit ein paar Granaten die Selbstschussanlage im Garten überwindet hatten, konnten wir mit dem Interview beginnen.


Moe’s Blog: Was macht en ehemalige Chef der Armee met so viel Freizit?

Keckeis: Auso ja – höhö – han jetzt ja im Garte en chline Schissplatz igrechtet. Det verbringi eigentli di meisti Zit.

Moe’s Blog: Mehr munklet au sie möchte en chlini Privatarmee ufbaue?

Keckeis: Wär hät ene denn das steckt? Aber es esch wahr mer schwebt en chlini Privatarmee im Umfang vo cirka 1‘000 Maa vor. Denn chönne mer lustigi WKs organsiere met DHUs und allem was de zughört …

Keckeis mit einem Teil seiner Privatarmee


Moe’s Blog: Nahmhafti Offiziere kritisiere imene Buch zur Ennerig an d’Armee 61 de Zustand vo de Schwiizer Armee – zu recht?

Keckeis: Absolut. Die aktuell Verfassig vo de Armee esch schauderhaft. Jetzt esch Muur in Berlin nur grat es paar Jöhrli gfalle und mer händ üsi Armee so stark abbaut, dass mer nöm gwampnet send für ne Agriff! Mehr brueche Panzer, Flugzüg, Rollmaterial, neui Waffene, Sprengstoff, etc.

Moe’s Blog: Dene Forderige wird s’Volk wahrschindlech nöd zu stimme …

Keckeis: s‘ Volk – was esch scho s’Volk? De Bundesrat muess das per Notrecht verfüge!! Sofort!!

Moe’s Blog: Esch das ned chli öbertribe …

Keckeis: Überhaupt nööd!

Moe’s Blog: Ihri Frau hät sie chürzlech verlah – darf meh de Grund erfahre?

Keckeis: Höhö – wenn i das wösst? Schenki doch ihri es wunderschöns STWG 90 zum Geburtstag und denn geit sie eifach …

Moe’s Blog: Velech wäre es paar Blume besser gsi?

Keckeis: Das seit de Sämi au …

Moe’s Blog: Händ sie immer no Kontakt zum Herr Schmid?

Keckeis: Natürli. Er esch en guete de Kolleg. Ig und de Sämi und meistens au de Roli (Anm. der Red. Roland Nef) treffe üs hüffig i de Schützestube … zum Trinke und Schüsse … Wölli sie au gern mal met cho?

Moe’s Blog: Nöö danke. De Sämi esch er für sie nöd en Verröter ufgrund vo sim Verhalte bi de Bundesratswahle im 2007?

Keckeis: Eigentli scho – aber i cha am Sämi eifach nöd böss sie!

Moe’s Blog: Und am Roli geits besser nach dere unschöne Affäre?

Keckeis: Höhö – mehr send ja alles Soldate wos Isone unde dient händ! Mis Motto esch immer gsi „Solang das nöd de Gring ab hesch – kämpfsch witer!“

Moe’s Blog: Aber de Roli findet ja immer no kei neue Job?

Keckeis: Ig und de Sämi gebe ihm halt schösch amigs en chline finanzielle Zustopf. Ersch geschter esch er i mine Schissalag go munitiönle – hät defür en Füfzgernote becho …

Moe’s Blog: Das esch aber sehr grosszügig!

Keckeis: I has halt … höhö … han ja recht viel Rente. Und Geld bruchi au fasch keis: Fahre en Puch, esse Curry Jonny und au Kleider bruchi kei ... für was hani mini Armeeklamotte!

Moe’s Blog: Herr Keckeis danke fürs interview

Keckeis: Korrekt abmelde …

Moe’s Blog: Aber sie send ja jetzt usser Dienst …

Keckeis: Jähh, aber wer weiss für wie lang …