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Sonntag, 30. Januar 2011

Remember Bloody Sunday

(30. Januar 1972)

“There is no doubt, there is nothing equivocal, there are no ambiguities. What happened on Bloody Sunday was both unjustified and unjustifiable. It was wrong.”
David Cameron

Mittwoch, 3. November 2010

Live-Ticker von den US-Wahlen

Moe’s Blog berichtet Live von den US-Wahlen. Dazu haben wir uns in einem Sendewaggon kurz vor Washington D.C. verschanzt.

23:45 Moe’s Blog hat sich hier gemütlich eingerichtet mit Kaffee, Kuchen, Schnaps und haufenweise Hopfen-Malz-Getränke. Die Live-Übertragung vom Reichsparteitag ähh von den US-Wahlen kann nun beginnen.

23:01 Der Schnapps ist alle.

23:02 Die reizende Assistentin Lassmiranda de Sivilia bringt eine neue Pulle.

23:14 Roger Federer schlägt Tommy Hass mit 6:3 und 7:5. Da werden sich Mirka und die Kleinen freuen ... Uupps falscher Ticker...

23:15 Oblaidioblaida ...

23:18 Die US-Wahlen erinnern mich irgendwie an das tägliche Rennen von den notgeilen Rentnern Fritz K. und Köbi F. zur Bäckerei, wo die scharfe Laura S. arbeitet - denn schlussendlich kann doch keiner gewinnen.

23:20 Unser neuer Mitarbeiter der Politik-Crew Moritz L. lobt den poetischen Hintergrund des letzten Beitrages. Zur Strafe, dass er gegen sein Redeverbot (siehe Punkt 1.2 des Arbeitsvertrages) muss er „Kaffee“ holen gehen.

23:23 Wirklich langweilig. Da ist es ja noch spannender Blinden beim „Ich sehe was, was du nicht siehst“ zuzuschauen.

23:35 Siehe 24:01

23:45 Unsere Assistentin kommt zum Sendewagen mit einem Päcken aus Griechenland – ein Auftrag für unseren neuen Mitarbeiter.

00:10 CNN und DSF-Sportclips melden übereinstimmend, dass die Tee-Trinker-Bewegung einen ersten Sieg feiern kann. Rand Paul ist von den Wählern im Land der gebratenen Hähnchen in den Senat gewählt worden.

00:39 Lassmiranda de Sivilia und ich kommen nach einem kurzen „Strategie-Meeting“ zurück in den Sendewagen.

00:57 Auch drei Astronauten (oder sind dies nun Kosmonauten – man weiss es nicht so genau. Moritz, welcher sich über Verbrennungen beklagt, geht deshalb kurz ein Lexikon suchen) aus der Raumstation SS ähh ISS haben gewählt.

01:12 Der Star der Teesäufer Christine O’Donnell schafft den Einzug in den Senat für Delaware nicht. Gut so. Denn die Erzkonservative bezeichnete „Fünffinger gegen Willi“ als Sünde. Weiter machte sie auch schon Planspiele über Alkoholverbote und dies geht ja wohl gar nicht!

02:27 Laut Berechnungen von unseren unterbezahlten und grenzdebilen Prognostikern fällt das Repräsentantenhaus in die Hände der Republikaner.

02:30 Die Kollegen von FOX kommen mit ein paar Flaschen rüber und wir lassen es krachen.

05:00 Der GAU (und nicht Super-GAU, denn der grösste anzunehmende Unfall (Niederlage) war der Verlust beider Kammern, somit wäre der Begriff Super (lat. Über)-GAU nicht logisch gewesen) ereignet sich nicht für die Demokraten, denn sie können die Macht im Senat behalten.

05:27 Achtung an alle welche gerne bei Ueli sind und sein Grass konsumieren. Die Kollegen von Radio Kingston verkünden, dass Marihuana in Kalifornien illegal bleibt. Eine Auswanderung lohnt sich also nicht mehr.

06:10 Nun endet eine ereignisreiche Nacht. Moe’s Blog bedankt sich für Ihr Interesse. Wenn Sie, lieber halbgebildeter Dämeläck, die genauen Resultate wissen wollen, dann fragen Sie doch Ihren Vollzugsbeamten oder die Nachtschwester in Ihrer Besserungsanstalt resp. Nervenklinik, denn wir haben für diese Scheisse nun echt keine Zeit.


Us de USA für Moe's Blog und Tele24 Ihr Chefredakteur!

Donnerstag, 2. September 2010

Moe’s Blog – Die Rückkehr

Wieder einmal ist Moe’s Blog aus der Versenkung auferstanden. Fast zwei Monate war die Redaktion verweist.

Der Grund: Der Chefredakteur war mit dem Beschreiben von Papier mit sinnlosen, grenzdebilen, pseudowissenschaftlichen Buchstabenkombinationen beschäftigt (Verfassen der Bächelöre-Thösis). Vergangenes Wochenende konnte nun der Abschluss der Arbeiten mit anderen Studierenden (Bravo! Gendergerecht! Hast was gelernt aus den letzten Jahren, Liebe Grüsse S.K.) in Form einer Studienreise in spanischen Alicante gefeiert werden. Die Studienreise stand natürlich ganz im Zeichen der Besichtigung von den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Museen und der generellen Auseinandersetzung mit der lokalen Kultur. Weiter konnten verschiedenen These und Theorems bewiesen werden. So konnte beispielsweise die von Schumpeter aufgestellte These, dass in einer halben Stunde alles zerstört werden kann, eindrucksvoll untermauert werden.

Auf Einzelheiten will ich hier nicht verweisen, da sonst wieder Klagen drohen. Es bleibt mir aber sicherlich eins - ein herzliches Dankeschön an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studienreise zu richten und insbesondere ans Organisationskomitee.

Nun ist aber auch einiges auf der Bühne der Weltpolitik gelaufen. Ich werde nun in aller Kürze auf die wichtigsten Ereignisse eingehen.

Meldung: Luftwaffen-Kommandant Markus Gygax forderte im „Sonntag“ ein Raketenabwehrsystem. Damit man die bösen Taliban, welche schon bald über Lenkwaffen verfügen, abwehren könnte.

Meinung: Reicht doch nicht! Ich fordere ein Satellitenabwehrsystem à la Roland Reagans „Starwars-System“. Nur so können wir mithalten mit den Taliban und all den anderen bösen Buben auf dieser Welt.



Meldung: Jean Francois Rime soll die SVP an der Kür zum Bundesrat vertreten.

Meinung: Nun es wundert natürlich, dass die SVP nicht den fähigsten Mann aufstellt. Da Moe’s Blog bekanntlich einen besonders guten Draht zur SVP hat, machte der Chefredakteur kurzerhand ein kleines Telefonat bei den Blochers:

Silvia: Blocher

MB: Hoi Silvia, Wie gahts?

Silvia: Chan nööd klage, de Mögge esch ebe höt s’Bsuech, esch grat im Garte metem Toni am Tschutte …

MB: Du esch de Christoph um de wäg?

Silvia: Uhh daa mues i luege öber Ziit hät … Ei moment …

MB: Ok …

[4 Minuten vergehen]

Christoph: Abgewählte Bundesrat Blocher am Apparat!

MB: Moe’s Blog Redaktion! Es esch mer en Ehr Sie am Apparat s’ha mein ...

Christoph: Joo das esch denn en öberraschig, wie gahts?

MB: Guet, guet … direkt gfragt: Wieso wölle Sie ned Bundesrat werde?

Christoph: Höhö … das esch en Teil vomene gigantische Plan … höhö … wart de Mörgeli chas dir
besser erkläre … i geb im grat rasch s’Telefon …

Mörgeli: Losset Sie ... es esch gigantische, grussige und wederwertige Plan … de Francois sööt
gar ned Bundesrat werde … in Wahrheit esch nämmli de Francois = Christoph …

MB: Was?

Mörgeli: De Francois esch mitemene gigantische Gehirnwöschprogramm durch mini Totetanzvereinigung [Anm. der Redaktion: Mörgeli ist Stv. Präsident der internationalen Totentanzvereinigung] soo bearbeitet worde, dass sies Gedankegut exakt a dem vom Christoph duet entspreche …

MB: Aber er chan doch au soo nie die Genialität vom Führer ähh Christoph erhalte?

Mörgeli: Losset Sie dat esch üss natürli au igfalle … deshalb hämir de Francois metemene 12 monatelange Intensivkurs in Führigsqualität gschuelet. De Kurs esch direkt vom Christoph gleitet worde … so erhaltet er zu mindest zum Teil d‘ Genialität …

MB: Aber längt das?

Mörgeli: Nei! [Es folgt eine längere Pause] Deshalb hämir die ganzi Aktion abbroche und de Francois durch en Roboter ersetzt, woo – muhahahaha – vom Christoph persönli und vo mer abwechslend gstüret wird … muhahahaha!!

MB: Wörkli genial … aber wieso am Anfang dää Ufwand, wenn mer denn de Francois eifach durch en Roboter ersetzt?

Mörgeli: De rechtig Francois chan immer noo als 2te Maa igsetzt werde soo chöne mer noo meh Sache bearbeite und noo meh Metberecht füür anderi Departement verfasse und auu de Ueli chönnt jaa noo meh Unterstützig brueche …

MB: Und was passiert 2011?

Mörgeli: Denn wird de Christoph direkt gege d’Frau, deren Name nicht gesagt werden darf, atrete! Nur er chan schlussendli sie besiege ...

MB: Genial … danke fürs Gespröch!

Abschliessend möchte ich noch aufs neue Design und das neue Logo verweisen! Das Logo ist eine Kreation des renommierten Designstudios „Lü-Q-Design“.

Montag, 1. Februar 2010

Und das ist der Dank ...

Da hilft man einer vorgänger Regierung jahrelang beim Lagern von Geldern, welche sie nicht rechtmässig erworben hat. Versteckt diese hinter dem Bankgeheimnis und gibt sie erst viel viel später zu. Doch diese gute Tat (wenn man denn so will) scheint vergessen, die Deutschen werden zum Heller von Bankdaten.

Doch wo liegt der Grund? Mario Fehr (SP) der einst Jura studierte, sieht die Problematik im bürgerlichen Festhalten bei der Unterscheidung von Steuerhinterziehung und Steuerbetrug. Falsch: hier liegt nicht das Problem! Das Problem liegt vielmehr darin, dass unsere lieben nordischen Nachbarn schlicht ein wenig Zaster gebrauchen können. Denn künftig geben die Teutonen jede 5 Steuermark ähh Euro für die Schulden Tilgung aus.

Die Problematik zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug ist faktisch gar nicht so gross, sagt der profunde Bankenexperte und Frührenter Marcel Ospel auf Anfrage. Denn die meisten Steuersünder aus Deutschland sind Betreiber von KMU und blähen einfach den Aufwand etwas auf beziehungsweise deklarieren nicht den vollen Ertrag - doch unter diesem Sachverhalt liegt bereits eine Urkundenfälschung - sprich ein Steuerbetrug vor.

Das Problem liegt vielmehr im oben erwähnten Geldproblem und - wenn man an den Ursachen anpacken will - natürlich auch an den suboptimalen Steuergesetzgebung in Deutschland. Ein mir bekannter Deutscher Unternehmer arbeitet beispielsweise bis August nur für den Staat - da muss man sich schon fragen, ob dies dann noch sooo rentiert.

Sonntag, 6. Dezember 2009

„Ich will aus dem Bundesrat ein besseres Team machen“

Als ich neulich wie so häufig mit einem Kater aufwachte und mich nach einem dreifachen Nespresso ans Studium der Tagespresse machte, erfreute mich eine Aussage von Dorli Leuthard der neuen Bundespräsidentin (bekannt aus "Duschen mit Doris") überaus: Sie will aus dem Bundesrat ein besseres Team machen.

Wie das? Muss sich etwa die EWS einen neuen Job suchen? Doch wer würde die Verräterin ersetzen. Doris könnte sich ja in der Messerstecher-Partei also dem grossen Bruder der Verräterpartei umschauen. Nebst Tessiner Hobby Alkoholikern wäre auch Christoph Darbellay eine sinnvolle Alternative. Er überzeugte insbesondere nach der Minarett-Initiative durch Feingefühl und politisches Geschick. Denn der Walliser hat den Zeitgeist erkannt und möchte nun alles verbieten, was man verbieten kann: Judenfriedhöfe, Burkas, Kopftücher … Kopftücher? … Das bringt uns zu einem weiteren Teammitglied!

Fräulein Calmy. Die Geldverteilerin und linke Aussenstürmerin des Bundesrates überzeugt auch nicht durch Leistung auf dem Platz … also auch auswechseln aus dem Team … dann wäre da noch Calmy’s Genosse Moritz „ Ich will in die EU“ Leuenberger, der Mannschaftsälteste ist die Diva der Mannschaft, überzeugt vor allem durch seine Lethargie und seinem Hang zur Philosophie – ich sehe ihn deshalb seine Zukunft als Junior-Partner von Aeschbi oder FAM. Kann ja am Montag bei Haldimann eine Bewerbung abgeben …

Kommen wir zur nächsten Team-Stütze H.R. Merz der Appenzeller, welcher ex post nicht gerade ein Verhandlungsgenie ist. Wie neulich die Bankgeheimnisdebatte oder auch die Lybienfrage zeigte … ob man ihn auswechseln sollte? Hmm würde sagen „Joo“! Nebst dem neuen wäre da noch … der Ueli einst gefährlichster Mann des knallharten SVP-Sturms ist er im Bundesrat leider etwas untergegangen. Nicht nur dass die Armee 3‘000‘000 Patronen vermissen, auch sonst rollt sein Departement noch nicht so rund wie das Rad eines Piranha Panzers (schöne Methaper). Eher befindet sich sein ganzes Departement in einer wahren Sinnkrise und scheinbar ist sich nicht mal General und Minister einig wie viel Geld man zusätzlich benötigt. Immerhin ergab eine repräsentative Umfrage dieses Blogs, dass neue Kampfjets in der Schweiz eine grosse Chance hätten.



Aber mit wem das Team ersetzen? Hmm wie wärs mit ein paar FC Aarau – wir verlieren lieber statt zu arbeiten – Spielern. Diese sind hoffentlich zumindest bis zum neuen Jahr nicht mehr alle mit Job und stünden deshalb zur Verfügung …

Oder ähmm da wären ja noch andere internationale Spitzenkandidaten frei ...

CSU Superstar Dr. Edmund Stoiber

oder wenn wir einen abstecher über den Grossenteich machen ...

Dessen Gruss erinnert allerdings eher an ... hmmm ...

Adolf H. Derzeit Notebook Verkäufer in Argentinien (ob er zu haben ist?), oder ähmm ...

Quotenschwarzer und weiss wie man(n) einlocht ...

Oder die beiden sind ja derzeit wegen ähmm allg. Marktturbulenzen auch ohne Job ...


Oder natürli de Fähigst Maa!!!




Servus,

Moe

Freitag, 12. Juni 2009

Couchepin weg!!! Juhee!!

Moe's Blog schlägt als Nachfolger den Mann mit dem besten Leistungsausweis vor. Und zwar Niemand geringeres als Herr Dr. Ch. Blocher! Wenn das Parlament wider erwarten Herr Blocher nicht Wählen sollte, gehen wir in die Totale Opposition!!!

Montag, 18. Mai 2009

UBS - Geheimes geheim Papier (Teil 2)

Was bisher geschah: Scrollen Sie runter – Sie halbgebildeter Dämeläck!

Szenen Wechsel, Bern, Bundeshaus, Erster Stock, Kaffeeraum, Platz rechts neben der Spühle am Runden Tisch mit dem gelbgepunkteten weissen Tischtuch

Bundesratsweibel: Herr Merz da esch grat ess Fax icho vo de UBS …

Merz: Danke! Und leite Sie s’Fax grat a de Blickredaktion witer …

Maurer: Und was wot de Schwob jetzt scho weder?

Merz: Geld was denn schösch …

Maurer: Wie meinsch das? [Steht auf, geht zum Kühlschrank und holt sich ein weiteres Bier]

Micheline: [Eilt herbei] Wo gibt es Geld? Ig brauche nog viele für le Flüchtlingshilf in Afrika …

Maurer: Fangt das scho weder ahh …

Merz: Nüd esch Micheline! D’UBS wot en witeri Kapitalerhöhig und wot de Staat an Bord haa …

Maurer: S’ersch söte die Sausieche mal de Lade in Ordnig brenge …

Merz: Mer mösse aber wohl oder öbel nach Zürich … um dene Herre das Verklichere …

Micheline: Duesch aber vorsicht sii – tu sais … hesch schwaches Herz.

Merz: Chan me öber nach Zürich fahre?

Leuenberger: [Kommt herein] D’SBB chönnt de secher he bringe …

Maurer: Han leider kei Zit de nach Züri s’fahre – muess no de Kampfjet usesueche womir gönnt go poste nöchst Woche …

Leuenberger: Denk doch nur mal an CO2 Usstoss vo somene Kampfjet …

[Merz verlässt seine streitenden Kollegen. Will gleich in ein Taxi einsteigen. Da kommt Alt-Bundesrat Villiger, welcher sich auf einer Bundeshausbesichtigung mit seiner Familie befindet.]

Villiger: Herr Bundesrat …

Merz: Herr Alt-Bundesrat. Chönnte sie meh äch an UBS Hauptsitz fahre …

Villiger: [drückt ein Villiger aus] Jäjo …

Szenen Wechsel, Zürich, UBS-HQ, Sitzungszimmer. Wetter: Leichter Regen, 10°C. In der Luft hängt ein angenehmer Geruch von Kaffee, Süssgebäck und sauren Drops.

Ospel: Ahh guete Abig Herr Villiger … Schön Sie wedermal gseh … Und de Herr Bundesrat händ Sie au grat met gno …

CHB: Ahh log mal de Hans-Ruedi und de Chaspar …

Mörgeli: Losset Sie Herr Villiger, das esch keis ehemalige Treffe …

Corti: Lasset düs doch grat zur Sach cho … Herr Merz … mer brueche en Kapitalerhöhig!

Villiger: Herr Corti ii ha ene scho einisch mer hei ned so ne grossi Portokasse wie d’Nestlé …!

Mörgeli: Losset Sie Herr Villiger, sie send kei Bundesrat meh … also göhnt sie und rauche sie sech doch am beste grat sälber …

Oswald: Mhmm … meine Herren streiten bringt uns doch auch nicht weiter … Herr Merz wären Sie denn grundsätzlich bereit uns eine weitere Kapitalerhöhung zu geben …

Merz: [Nimmt langsam die Brieftasche nach vorn] Wie viel wölle sie denn Herr Grübel?

Oswald: Nochmals ca. 10 Milliarden …

Lukas Möllemann: Säg doch grat 15 Milliarde, söte ja das Jahr no Boni zahle!

Merz: Also i chan das unmöglech allei entscheide …

CHB: Jo entscheide, dass hät de Ruedi no nie chöne!!

[Grosses Gelächter]

Oswald: Dann schlage ich vor, sie gehen mal zurück nach Bern und werden dies mit den anderen Bundesräten besprechen.

CHB: Seisch en gruess de Kollege und chasch ene säge das ich gli weder zrög chome … Und de EWS seisch sie söt endlech mal das Departement führe …!

[Villiger und Merz verlassen den Raum]

Oswald: Da ist noch ein anderes Problem …

Ospel: Fendsch de Schlüssel zum Whiskey Schränkli im Büro nöd. Auso i hane ned metgno und i schliche meh au ned jede abig in mis ehemalige Büro und gang es paar Schlück go trinke.

Oswald: Nein, wir brauchen einen besseren Standort für die Bankzentrale. Ein Standort für die Holding, welche uns eine lockere Gesetzgebung bietet. Denn es ist damit zu rechnen, dass das Schweizer Parlament den Bankenplatz massiv überregulieren wird …

[Ein alter Mann kommt herein und spricht, kommen sie mit ich zeige ihnen einen Platz … Oswald Grübel, Christoph Blocher, Christoph Mörgeli und der alte Mann fahren in einem VW Passat, Jg. 92, 170‘000, Automatik-Getriebe in Richtung Deutsche Grenze]

Ospel: So was wollten Sie mir denn zeigen?

Alter Mann: Wenn sies sech umdreied und da i das Tall abeluegt, vo wo us wird das kommandiert und kontrolliert, ja ned säge vo Bern jo nöd und scho ja ned säge Schaffhusse!! Es get nur ei Antwort: Hallau. An erster Stell staht Hallauerrecht. HALLAUERRECHT BRICHT BUNDESRECHT!!!

Oswald: Ja und?

Christoph Mörgeli: Losset Sie! Verstöhnt Sie nöd was üs de Gerhard wot säge – send zwar en dütsche aber so Begriffstutzig chönne ned mal die sie.

CHB: Min Brüeder de Gerhard wot säge, dass HALLAU de einzig rechtig Ort esch für üsi Banke Holding. Denn hier herrscht HALLAUERRECHT! Denn HALLAURRECHT bricht Bundesrecht!!! So chöne mer hier schalte und walte wie mer wölle. Verstande?

Gerhard: JAWOOHLLL!!!

Christoph Mörgeli: Loss Geri er meint glaub ned de, sondern de Dütschi …

Oswald: Jaa habs schon begriffen. Aber …

Dienstag, 24. März 2009

Die Rothäutin hat mit der siebten Kavallerie von Yuma kollabiert

Die Rothäutin hat ihre Kollegen verraten – ja ihr Land verraten. Fragt sich nur für was? Für eine Flasche Feuerwasser?

Der abgefangene Brief an OECD-Generalsekretär Angel Gurria zeigt einmal mehr, dass die Frau Bundesrätin vollkommen untragfähig ist. Ihre Aussenpolitik gleicht einer persönlichen Interessensschau.

Die Pfeile aus dem EDA treffen vor allem Duschexpertin Leuthard und den Häuptling Merz.

Dieser Vorfall zeigt auch, dass der Bundesratsstamm einem Zickencamp – à la Germany Next Topmodels gleicht. Der Bundesrat ist deswegen noch handlungsunfähiger als ohnehin schon.

Was machen die anderen ‚Regierungsmitglieder’? Indianer Blindekuh wirkt wie immer orientierungslos. Und der Häuptling aus dem Appenzell versucht verzweifelt sich zu verteidigen. Und das Möchtegern Alphatier aus dem Wallis freut sich, dass er nun endlich nicht mehr der unbeliebteste Bundesrat ist (Unser Schwestermagazin Blick berichtete).

Einzig der Jung Indianer VBS Vorsteher kämpft noch wacker und macht richtige und wichtige Vorschläge. Er reitet nun nicht mehr auf einem Deutschen Ross!

Montag, 16. März 2009

Peer Steinbrück

Laut intensiven Recherchen von Moe's Blog und Moe's International Financial Services (MIFS) besitzt der Bundesfinanzminister ein Nummernkonto bei der UBS, welches offensichtlich dem Steuerbetrug im beachtlichen Aussmass diente. Unserer Redaktion liegt der letzte Kontoauszug vor.
Stellungnahmen von Herrn Steinbrück oder seinem Sekretariat liegen zur Stunde nicht vor. Moe's Blog behält sich vor, die besagten Dokumente der OECD vorzulegen.



Wie sich die Dokumente auf den aktuellen Steuerstreit auswirken ist unklar. SVP Parteipräsident Toni Brunner konnte sich in einer ersten Stellungnahme ein Lachen nicht verkneifen. Prof. Dr. Christoph Mörgeli sprach von einer pseudohaften Doppelmoral des Finanzminister. SP Parteipräsident wollte sich zur Stunde nicht äussern. Grüne Parteipräsident Leuenberger forderte mehr Nachhaltigkeit. FDP Parteipräsident Pelli möchte lieber über Themen reden.

Peer Steinbrück der Peitschen schwingende Cowboy ist Urgroßneffe des Bankgründers Adelbert Delbrück.

Mittwoch, 12. November 2008

Samuel geht ins ruuhhnn!

Wie Moe's Blog mehrmals forderte tritt Samuel Schmid zurück.Bundesrat und VBS-Vorsteher Samuel Schmid hat an einer überraschend einberufenen Medienkonferenz im Bundeshaus am Mittwoch offiziell seine Demission auf Ende Jahr angekündigt.

Am Nachmittag werden weitere Details erwartet.

Jetzt heisst es für die politische Gegenseite (SVP) rasch einen geeigneten und wählbaren Kandidaten zu präsentieren. Wir sind gespannt!

Usem Bundeshuus

Andreas Chäsermaa

Donnerstag, 21. August 2008

Menschenunfreundlicher

Im heutigen Beitrag möchte ich mich der Initiative für menschenfreundliche Autos zu wenden. Dazu erlaube ich mir, die Begründung der Initiative von der offiziellen Webseite heranzuziehen. Ich beschränke mich dabei auf die wesentlichen Punkte.

1) Umwelt: Motorfahrzeuge mit übermässigem Ausstoss schädlicher Emissionen, insbesondere von CO2 oder Feinstaub, sind nicht zugelassen. Der Bund erlässt Emissionsgrenzwerte für Motorfahrzeuge der unterschiedlichen Fahrzeugkategorien.

Mit dieser Regelung will man unteranderem den Anreiz zur Entwicklung von umweltfreundlicheren Autos fördern. Schön - nur leider wird dies schon gemacht. Die Automobilindustrie - selbst die viel gescholtenen Amerikaner - beginnt mit der Entwicklung von umweltfreundlicheren Fahrzeugen oder ist damit schon weit fortgeschritten. Mal wieder zeigt sich die unsichtbare Hand des Marktes!
Des Weiteren will man mit der Initiative die Umwelt (Klima, Luftqualität) entlasten. Die Luftqualität kann durch den Ausstoss sicherlich verbessert werden, allerdings darf man bei dieser Rechnung nicht einfach die Belastung von den SUVs und Sportwagen abziehen, sondern muss diese durch andere Fahrzeuge ersetzen. Des Weiteren rührt eine grosse Belastung der Luft auch durch andere Punkte:
1) Industrie
2) Lastwägen
3) Baustellenfahrzeuge
4) etc.
Der Endeffekt ist also sicherlich fraglich. Man sollte sich vielleicht auch vor Augen führen wie gering die hiesige Luftbelastung im Vergleich zu anderen Orten auf der Welt ist. An eine Verbesserung des Klimas glaube ich ehrlich gesagt nicht. Ein blosser Verzicht der schweizerischen Eidgenossenschaft auf diese Fahrzeuge wird wohl kaum Einfluss auf das globale Klima haben. Aber vielleicht haben da (selbsternannte) Experten andere Zahlen?! Gerade wenn man als grüner Politiker sich zum Ziel setzen will die globale Klimaerwärmung zu bekämpfen, sollte man auch global denken, man sollte doch eher auf die Forderungen der Europäischen Union setzen. Aber damit lässt sich am Ende halt weniger schön Wahlkampf betreiben ...

2) Sicherheit: Motorfahrzeuge, welche Velofahrende, Zufussgehende oder andere Verkehrsteilnehmende übermässig gefährden, sind nicht zugelassen. Der Bund erlässt Vorschriften für die unterschiedlichen Fahrzeugkategorien.

Hier heisst es in der Begründung "So bedeutet beispielsweise das hohe Gewicht, die hohe, kantige Aufprallfront, der starre Leiterrahmen sowie unnachgiebigen Karroserie-Bleche ein zu grosses Risiko für Velofahrende, Zufussgehende oder andere Verkehrsteilnehmende." Gerne bringt man auch - wie beispielsweise Frau Fetz im letzten Club - das Beispiel des kleinen Kindes auf der Strasse. Wie tragisch solche Unfälle auch sind, es ist doch nicht Aufgabe der Automobilindustrie die Kinder zu schützen. Sondern Aufgabe der Eltern, denn es existiert eine sog. elterliche Aufsichtspflicht. Des Weiteren ist es Aufgabe des Fahrzeughalter, das Fahrzeug im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu verwenden. Des Weiteren ist es eine völlige Ansichtssache, welche Fahrzeuge im Endeffekt die angestrebten Regeln erfüllen und welche nicht. Grundsätzlich kommt es in aller ersten Linie darauf an, wer das Fahrzeug fährt und nicht auf die Frontpartie. Denn man kann auch mit einem Fiat einen tödlichen Unfall herbeiführen.
Nebenher ist auch die aktive und passive Sicherheit anzusprechen. Denn es kann mir sicherlich jeder bestätigen, dass man nach einem Aufprall (bspw. gegen einen Baum) in einem SUV die höheren Überlebenschancen hat als im besagten Fiat.

3) Motorfahrzeuge, welche vor dem Inkrafttreten dieses Artikels oder im Ausland zugelassen wurden, verlieren ihre Zulassung nicht. Für Personenwagen bestimmt der Bund eine tiefere Höchstgeschwindigkeit (100 km/h).

Dieser Punkt erachte ich persönlich als besonders heikel. So ist die Einhaltung einer tieferen Höchstgeschwindigkeit sehr schwer zu überprüfen. Grundsätzlich muss jedes Fahrzeug - welche die Anforderungen nicht erfüllt - speziell von den Radargeräten erfasst werden, oder es werden alle Fahrzeuge auf der Autobahn ab km/h 100 geblitzt und anschliessend ausgewertet, welche Fahrzeuge tatsächlich betroffen sind.

Abschliessend möchte ich noch zwei Punkte erwähnen:

1) Freiheit
Ich finde es anmassend, dass der Staat die Freiheit des Bürgers immer weiter einschränken sollte. Es ist doch das gute Recht eines Jeden sein gewünschtes Fahrzeug zu kaufen. Man kann natürlich argumentieren, dass die besagten SUV-Besitzer und Ferrari-Fahrer, mehr Co2 ausstossen, mehr Benzin verbrennen, etc. Aber man sollte auch hinzufügen, dass die Leute dafür bezahlen:
a) Fürs Benzin & Steuern auf dem Benzin
b) Versicherung
c) Strassenverkehrsgebühren
Letztlich kommen all diese Einnahmen auch allen wieder zu gut.

2) Arbeitsplätze & Automobilindustrie
Durch eine solche Regelung kann man sicherlich auch nicht wegdiskutieren, dass davon Arbeitsplätze betroffen wären. Was ist beispielsweise mit dem Ferrari-Importeur, werden da alle Arbeitsplätze erhalten ... Die Autoindustrie wird geschwächt und damit die Volkswirtschaft geschädigt.

Zu Guter letzt ist es doch für das Auge etwas schönes wenn ein Aston Martin oder ein Bugatti vorbeifährt.

Sicherlich ist dieses Thema heikel, emotional und hoch interessant. Man kann, sollte und wird diskutieren.

(mms)

Freitag, 1. August 2008

Helvetia

Eine kleine Ansprache zum Nationalfeiertag!

Montag, 21. Juli 2008

Pressekonferenz

Erst ein "Blabla" über Vertrauen! Dann ein Highlight Roland Nef wird beurlaubt, um Fakten auf den Tisch zu legen zur nächsten ordentlichen BR-Sitzung! Wenn dies nicht gelingt, dann wird Samuel Schmid die Abwahl von KKDT Roland Nef vor dem Bundesrat beantragen.

Somit erhält der KKDT eine letzte Chance die Angelegenheit aus dem Weg zu räumen! Schmid selber sieht keinen Grund - wie erstaunlich - als Bundesrat zurückzutreten. Hätte aber im Nachhinein den Gesamtbundesrat über das Strafverfahren informiert.

Kommentar:
Schmid setzt zum Befreiungsschlag an! Der Selbstverteidigungsminister fordert also von Nef Fakten. Selbst denkt der Opportunist nicht daran sich von der Machtfülle zu entfernen. Er klebt an seinem Bundesratsstuhl wie eine Klette. 
Doch gerade er selbst könnte das ganze politische Klima in der Schweiz stabilisieren, ja eine Rückkehr zur Normalität herbeiführen. Durch einen Rücktritt könnte das ehemalige SVP-Parteimitglied erreichen, dass wieder ein richtiger SVPler - wie wärs mit Adrian Amstutz - an die Macht kehrt. Er könnte dadurch auch einen Ruck in den anderen Parteien auslösen und endlich ein Umsturz im Bundesrat erreichen. Vielleicht würde dann sogar ein Leuenberger zurücktreten. Schmid selbst hat natürlich an all dem kein Interesse!
Für Appartschick Nef wird es - wie erwähnt - eng. Und selbst wenn sich der Technokrat an der Macht halten kann, wird sein Vertrauen bei der Truppe noch über Jahre unter dieser Affäre leiden. Wäre er ein richtiger Soldat würde er freiwillig ins Ruuhnn tretten.
MSZ

Das Video von der Pressekonferenz:


Quelle: SF.tv

(Sehen Sie auch vorangegangenen Artikel)


Abtreten?!

Moe’s Blog hat schon kurz nach der Wahl Nefs, die Wahl als befremdend wahrgenommen (Link). Nebst dem KKDT Nef steht nun auch dessen Chef – VBS-Vorsteher Samuel Schmid unter Beschuss. Diesmal kommt der Beschuss aber nicht nur aus dem Zürcher-SVP-Block ...

Laut einer umfassenden, repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut „MOEPUBLIC“ sind 70% der Schweizerinnen und Schweizer für einen Rücktritt von Bundesrat Samuel Schmid. Nur gerade 14% halten an ihrem Bundesrat fest. Weitere 14% wissen nicht wer Bundesrat Schmid ist.


Weder Durchblick noch Weitblick - Samuel Schmid!


Nebst der Causa Nef – welche wieder einmal die eklatante Führungsschwäche des VBS Vorstehers zu tage brachte – sind weitere Punkte aufzuführen, welche einen Rücktritt zwangsläufig mit sich ziehen. So verhielt sich BR Schmid mehrmals geschmacklos im Zusammenhang mit dem Kanderunglück. Sollte der „Oberbefehlshaber“ am Tag der Beerdigungen der Kander-Opfer an der Tour de Suisse mit den Missen um die Wette strahlen? Auch eine Medienmitteilung des VBS wirkt befremdend, so informierte das VBS, das der EURO-Einsatz als Erfolg gewertet werden darf. Erfolg? Ist es ein Erfolg wenn 5 Wehrmänner ums Leben kommen?! Denn auch diese Wehrmänner waren im Zusammenhang der EURO abgestellt!

Abtreten Sämi!

In der Leitzentrale von Moe's Blog wird die zweite Pressekonferenz von Samuel gespannt erwartet.

Montag, 7. Juli 2008

Anti Mineralwasserfront

CVP-Mann fordert ein Verkaufsverbot für Mineralwasser in Flaschen. Geht es nach Jacques Neirynck sollte Mineralwasser nur noch gegen ärztliches Rezept verkauft werden. Er sagt auch, dass «Wenn wir kein neues AKW wollen, dann müssen wir auf das Flaschen-Wasser verzichten.»

Des Weiteren führt der Hobby-Grüne aus, dass in vielen Mineralwassern bloss Leitungswasser sei. Leider ist dies nicht ganz korrekt. Vielleicht sollte unser lieber Jacques mal ein bisschen auf Admin.ch nachschauen, da gibt es beispielsweise folgende Verordnung über Mineralwasser: http://www.admin.ch/ch/d/sr/8/817.022.102.de.pdf

Vielleicht sollte sich unser lieber CVP-Wassergegner auch vor Augen führen, dass in der Schweiz - gemäss Nestlé-Waters - 126 Liter pro Kopf Mineralwasser in Flaschen konsumiert wird! Man sollte auch beachten, dass dieser Markt stetig ansteigt. Dies nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit.

Nestlé kaufte im Übrigen die grösste Schweizer Marke Henniez. Damit ist die Zukunft dieses Unternehmens gesichert. Man muss sicherlich nicht erwähnen, dass viele Schweizerinnen und Schweizer ihre Brötchen mit Mineralwasser verdienen. Von Der Buchhalterin bei Valser - bis zum Lastwagenchaffeur bei Henniez! Auch nicht zu erwähnen brauche ich, dass beispielsweise Quellen wie die von Rhäzünser über eine lange Historie verfügen.

Also lieber Jacques - trink mal lieber weniger von dem anderen Wässerchen in deinem Schrank!

Viel besser sollte man blinden Aktivismus ohne viel zu denken verbieten, dies belastet die Umwelt ebenfalls!

Mittwoch, 4. Juni 2008

Abstimmung, Blocher, Spaltung

Die SVP erlitt am vergangenen Sonntag eine massive Schlappe. Sämtliche von ihr angestrebten Vorlagen wurden Bach ab geschickt. Des Weiteren wurden der Büdner Bock wegen der Wildsau aus der Partei verbannt. Die Berner - allen voran Samuel Schmid planen eine Revolte und Spuhler denkt laut nach!

Soviel zur Ausgangssituation! Also genügend Gesprächsstoff um dies mit niemand geringerem als mit Herrn Prof. Dr. Christoph Mörgeli zu besprechen.

Eine freundliche Mitarbeiterin weist uns den Weg ins Büro von Herrn Mörgeli. Mörgeli steht am Fenster als wir reinkommen. Er betrachtet wie ein leichter Regenschauer vor dem Naturhistorischen Museum niederprasselt. Auf dem kleinen Tischchen rechts neben dem Fenster steht eine Tell Figur. Tell ein Sinnbild für Mörgelis Idol Christoph Blocher. Tell der aufrichtige Kämpfer gegen die Obrigkeit! Blocher der Kämpfer gegen die politische Klasse!

Langsam dreht sich Mörgeli um. Er weist uns einen Stuhl zu. Wir beginnen mit dem Interview.

Moe's Blog: Christoph, wie geht es Ihnen nach dem Schock?!
Mörgeli: Losset sie - das esch doch kei Schock! Nur wege es paar Linki am Sonntig s'Abstimmigscouvert falsch us gfüllt händ!
Moe's Blog: Die SVP hat die Abstimmung doch verloren ...
Mörgeli: Nei mer hei gwonne! Die Linke mösse jetzt Verantwortig übernäh! Das händ mer wölle.
Moe's Blog: Verantwortig?
Mörgeli: Die Linke mösse Verantwortig übernäh für Folge vom Nei a de Urne!
Moe's Blog: Wie stönt sie zum Russchmiss vo de Büdner!
Mörgeli: Das esch Konsequenz für de Putsch gege de Herr Dr. Christoph Blocher!
Moe's Blog: Sie gelte ja us Blocher Intimus - esch er in leschter Zit ned schwächer worde?
Mörgeli: Losset sie - de Blick hät das velech gschrebe, aber de Herr Blocher esch immer no de Alti - kei Angst!
Moe's Blog: Aber sin Uftritt i de Arena hät doch ned grat überzügt ...
Mörgeli: Det esch ja au en linke Moderator, wo das ganze entsprechend inzeniert hät! Das esch wie im Fussball wenn de Schiedrechter am Captain en unbegründeti Roti Karte get!
Moe's Blog: Anders Thema - en Teil vo de SVP Bern plant en Abspaltig, insbesondere de Herr Bundesrat Schmid.
Mörgeli: Jähh - das esch ja s'erwarte gsi. Das send Fraue und Manne wo nur us Opportunestische Gründ d'SVP birete send. Insbesondere de Herr Schien-Bundesrat hät no nie üsi Linie vertrette! I freu me persönlech das sie sech endlech abspalte! Wenns denn so wit kommt. Denn bim Herr Schmid esch meistens me Schein als Sein.
Moe's Blog: Nun össeret sech au de Herr Spuhler im Tagi kritisch gege überem Herr Blocher ... er seit er hoffi de Herr Blocher wössi wenn er mössi zrög trette!
Mörgeli: Ja das weiss de Herr Blocher - denn wenn sin Uftrag erfüllt esch!
Moe's Blog: Uftrag?
Mörgeli: De Tell hät ja au ersch de Apfel vom Kopf mösse schisse bevor er sech verabschedet hät!
Moe's Blog: Wie geits jetzt witer?
Mörgeli: D'SVP wird witer für ihri Politik istah! Es ändered sech auso nüd. Diejenige wo jetzt ustrette vertrete ned Meinig vo de SVP - und wis de Toni so schön gseit "Reisendi söt mer ned ufhalte"
Moe's Blog: Wie laufts überhaupt i ihrem Totetanz-Verein ...
Mörgeli: Ja es esch natürli witerhin en luschtigi Sach ... sie dörfe sech das nur ned so kosmisch vorstelle! Mer tanze auso ned um es Feuer und sege Lieder! Send ja kei Hippies ...
Moe's Blog: Danke Herr Mörgeli ähh Christoph ...

Mittwoch, 30. April 2008

1. Mai

Der 1. Mai rückt näher und es müssen Vorbereitungen getroffen werden! Welchen Pflasterstein wähle ich? Besprüe ich erst eine Bank? Oder werfe ich gleich mit Pflastersteinen? Vermumme ich mich?

Wie geht man mit diesen Fragen um, Moe's Blog fragte einen Experten!

Red.: Guete abig Herr Levrat!
Levrat: GENOSSE!!
Red.: Bitte! Mer send hier ned bi de Linke!
Levrat: Ahh, aber die AHV ... lasst uns über die AHV reden ...
Red.: NEI! Mer rede über de ersti Mai!
Levrat: Oke, also ig werde in Aarau demonstrer avec mes compains ...
Red.: Jähh, und was hesch du für Tipps für die Linke-Läser?*
Levrat: Wir müssen ein Exempel staturer à Aarau
Pelli Kommt rein: Wir müssen jetzt wieder über die Themen reden!
Red.: Herr Pelli, was mache sie hier?
Pelli: Ich habe gehört wir reden über die AHV ... und das ist ein Thema!
Red.: Euri Partei hät ja eh kei Meinig und wenn, denn wird die innert 45 sek. geändered!
Levrat: 1. Mai - ich pense wir parler über 1. Mai! Wir müssen die Banken beschädigen!
Red.: Ja meini sie dene stört eh igworfeni Schibe, wege dene 500 CHF kommts weiss got ned druf ah!
Pelli: Gott ist auch ein gutes Thema, lasst uns über Gott reden!
Ch. Mörgeli kommt herein: Losset Sii Herr Pelli mer send hier ned i de Arena, und au det händ sie nüd säge!
Schwaller kommt herein: Herr Mengele ... ähh Mörgeli, das esch weder ommi typisch für ihri Partei ommi - immer nor Lüt agrife! Das met de EWS esch ja wörklech "Versuchti Nötigung!"
Ch. Mörgeli: Secher nöd ... das esch "Nötigung", d'SVP versucht ned öbis di schaffts!
Pelli: Wo sind die Themen?
Red.: Chregel komm mir gönt es Bier go näh!
Ch. Mörgeli: Jähh

Usem Bundeshus, Andreas Chäserma

* Reine Redensart

Montag, 7. April 2008

Toni Brunner stellt Ultimatum

Aufgrund der desaströsen Umständen (siehe vorangehenden Artikel) fordert der SVP-Parteipräsident folgende Punkte:

1) Rücktritt von Bastian G. wenn das Velo nicht bis 11.04.08 wieder auftaucht!
2) Sofortiger Einsatz von F-18-Kampfjets zur Ortung des Bike!
3) Sofortiger Rücktritt von Moritz L., auch wenn sich die Hypothese nicht bestätigt, ein Verschulden braucht es in diesem Zusammenhang nicht!
4) Sofortige Auszahlung von Marcel Ospels Abfindung auf dem Blog-Schreiber sein Konto!

Brunner teilte dies im Beisein der höchsten SVP-Führungscrew mit!

(Quelle: SVP.ch)

Sonntag, 16. März 2008

SIEGE

Sieg Nr. 1
Die Schweizerische Volkspartei erringt in Schwyz und St. Gallen einen Erdrutschsieg! Die CVP - die Messerstecherpartei - wurde abgestraft! Die "Obermesserstechrin" Lucrezia Meier-Schatz wurde abgestraft - leider schaffte auch der SVP-Controller Stefan Koelliker nicht das absolute Mehr!

Sieg Nr. 2
FC AARAU 1 : 0 FC ZIRU

Und morn wünsch i en schöne St. Patricks Day!


OH MY GUINNESS


MOE

Montag, 11. Februar 2008

Mottenkiste

Da wir uns in der Opposition befinden und keine Zeit und Lust haben irgendwelchen Schwachsinn zu verfassen veröffentlichen wir einfach etwas aus unserer Mottenkiste. Dies ist eine Ansprache vor den nationalen Wahlen ...



So ich bin dann mal wieder in der Opposition!

Servus

Moe's Blog ist kein Blog! Moe's Blog ist Blog!